Staatspolizei rettet Mann in Bozen13 / 08 / 2024

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Staatspolizei rettet Mann in Bozen13 / 08 / 2024

Bozen – In den frühen Morgenstunden des Montags hat die Staatspolizei in Bozen einen 53-jährigen Mann vor einer möglichen Verzweiflungstat gerettet. Gegen 1:30 Uhr entdeckte eine Polizeistreife einen Mann, der sich auf der Brüstung der Loreto-Brücke über dem Eisack befand. Er stand äußerst nah am Rand und schaute gefährlich in die Tiefe, während er sich unsicher auf den Rohren der Fernwärmeleitung abstützte.

Die Polizisten erkannten umgehend die ernste Gefahrensituation und näherten sich dem Mann behutsam, um ihn nicht zu erschrecken oder zu impulsiven Handlungen zu verleiten. Sie begannen vorsichtig, ein Gespräch mit ihm zu führen, wie es die Dienstvorschriften für solche Situationen vorsehen. Dabei erfuhren sie, dass der Mann aufgrund persönlicher und beruflicher Probleme entschlossen war, eine Verzweiflungstat zu begehen.

Die Beamten hörten ihm geduldig zu und schafften es, sein Vertrauen zu gewinnen. Schließlich gelang es ihnen, ihn sicher von der Brüstung zurückzuholen. Nachdem der Mann in Sicherheit war, überzeugten die Polizisten ihn, sich zur fachärztlichen Untersuchung ins Bozner Krankenhaus zu begeben.

Die Polizei betont, dass das Retten von Menschen in Not eine ihrer höchsten Prioritäten ist und verweist auf die spezielle Ausbildung, die ihre Beamten im Umgang mit Krisensituationen erhalten.

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