Streit um den Einsatz in Innichen: Urzí und Knoll im Konflikt21 / 08 / 2024
Eine Kontroverse entfaltet sich zwischen dem Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, und dem „Fratelli D’Italia“-Kammerabgeordneten Alessandro Urzí bezüglich der Aufarbeitung des Amoklaufs in Innichen. Der Streit dreht sich um den Einsatz vor Ort und die Frage, ob Freiwillige möglicherweise unnötig in Gefahr gebracht wurden.
Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, hat in einer Pressemitteilung scharfe Kritik an den italienischen Polizeikräften geübt, die seiner Meinung nach bei der Schießerei in Innichen versagt haben. Knoll beschuldigt die Polizei und das Militär, trotz ihrer massiven Präsenz im oberen Pustertal die Sicherheit der Bevölkerung nicht gewährleisten und die Freiwilligen Feuerwehren unnötig in Gefahr gebracht zu haben. Diese Feuerwehrleute wurden demnach zum Ausleuchten bei der Schießerei gerufen und gerieten selbst unter Beschuss.
Der „Fratelli D’Italia“-Kammerabgeordnete Alessandro Urzí reagierte entschieden auf diese Vorwürfe. Er wies darauf hin, dass die Carabinieri zwei Tage vor Knolls Äußerungen das Ende der Schießerei ermöglicht hätten. Urzí beschuldigt Knoll, die Tatsachen zu verdrehen und durch seine Äußerungen den Eindruck zu erwecken, dass die Zuständigkeit für die Sicherheitskräfte beim Land liegen sollte. Er bezeichnet Knolls Kritik als verantwortungslos und als einen Beitrag zur Erosion des Respekts gegenüber den Sicherheitsbehörden.
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