Umfahrung Vahrn: Fertigstellung rückt näher – Eröffnung noch 202421 / 08 / 2024
Landesrat Daniel Alfreider begeht Baustelle der 1,5 Kilometer lange Umfahrung Vahrn – Neuer Straßenabschnitt soll noch vor Jahresende 2024 für Verkehr geöffnet werden

Am 21. August besuchten Landesrat für Mobilität und Infrastruktur, Daniel Alfreider, sowie die Bürgermeister Andreas Schatzer (Vahrn) und Andreas Jungmann (Brixen) die Baustelle der Umfahrung Vahrn, um sich über den Fortschritt des Projekts zu informieren. Projektleiter Andreas Pichler bestätigte, dass die Umfahrung noch vor Ende 2024 befahrbar sein soll.
Die Bauarbeiten laufen seit etwa 2,5 Jahren, nachdem fast 30 Jahre von der Planung bis zur Umsetzung vergangen sind. Bis jetzt wurden 50.000 Kubikmeter Material bewegt und 6.000 Laufmeter Großbohrpfähle installiert. Trotz der Nähe zur Autobahn und dem Schalderer Bach verliefen die Arbeiten reibungslos.
Landesrat Alfreider betonte, dass die Umfahrung die Lebensqualität im Brixner Talkessel verbessern und das Verkehrsnetz entlasten wird. Derzeit werden sechs Umfahrungen im Land gebaut, um verkehrsbelastete Orte zu entlasten.
Bürgermeister Schatzer zeigte sich erleichtert und hob hervor, dass täglich etwa 15.000 Autos die Brennerstaatsstraße passieren, teils direkt an Wohngebieten vorbei. Die neue Umfahrung wird den Anwohnern eine erhebliche Entlastung verschaffen.
Das 1,5 Kilometer lange Projekt umfasst zwei Tunnel und einen offenen Mittelteil, ergänzt durch zwei neue Kreisverkehre und einen neuen Rad- und Fußweg, der die Raststation mit der Sportzone verbindet. Die Umfahrung beginnt am Knoten Brixen Nord beim Fernheizwerk Vahrn, verläuft durch den 255 Meter langen Tunnel „Raststation“ und den 590 Meter langen Tunnel „Vahrn“ sowie auf offenen Strecken und bindet nördlich von Vahrn über einen Kreisverkehr an die bestehende Brennerstaatsstraße an. Stützmauern und Tunnelportale werden mit schallabsorbierenden Porenbeton-Elementen verkleidet.
Das Projekt wird von der Bietergemeinschaft Goller Bögl, Wipptaler Bau und Gasser Markus GmbH realisiert, während die Planung vom Studio EUT unter Georg Fischnaller erfolgte.
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