Gästemobilität: Delegation aus Norwegen und Schweden informiert sich22 / 08 / 2024

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Gästemobilität: Delegation aus Norwegen und Schweden informiert sich22 / 08 / 2024

Eine Delegation aus vier Regionen Norwegens und Schwedens hat Südtirol besucht – nachhaltige Mobilitätslösungen und der Südtirol Guest Pass im Mittelpunkt

(Foto: LPA)

Eine Delegation aus den schwedischen Regionen Sälenfjällen und Idre sowie den norwegischen Regionen Trysil und Engerdal informierte sich diese Woche in Bruneck über die Erreichbarkeit Südtirols, die öffentliche Mobilität vor Ort und die Umsetzung des Südtirol Guest Pass. Dieser Pass wird von den Beherbergungsbetrieben finanziert und ermöglicht es Urlaubsgästen, die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos zu nutzen. Die Delegation, bestehend aus 30 Gemeindevertretern und Destinationsmanagern, arbeitet im Rahmen des Interreg-Projekts SITE-Destination daran, nachhaltige Mobilität zu fördern und den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Bei einem Treffen mit Landesmobilitätsplaner Michael Andergassen und Vertretern des Mobilitätskonsortiums erhielten die Besucher Einblicke in den Südtirolplan für die Mobilität der Zukunft, insbesondere in die Gästemobilität und die Gästekarte. Im Gespräch lag der Schwerpunkt auf der Erreichbarkeit, der Förderung nachhaltiger Anreisemöglichkeiten sowie dem Abbau von Hindernissen im grenzüberschreitenden öffentlichen Personennahverkehr.

Es wurde auch über die Herausforderungen im Bereich der Eisenbahninfrastruktur gesprochen. Der Ausbau der Bahn und die Verbesserung des grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrs sind zentrale Ziele der SITE-Projektregionen. Landesmobilitätsplaner Andergassen betonte, dass die Eisenbahn als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs weiter gestärkt werden müsse. Jedoch stellten die regulatorischen Hürden im grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr eine Herausforderung dar, weshalb man prüfen wolle, ob eine Zusammenarbeit auf europäischer Ebene möglich sei.

Andreas Dorfmann, Präsident des Mobilitätskonsortiums, unterstrich die Bedeutung des Austauschs: „Dieser Austausch ist wichtig, da er uns die Möglichkeit bietet, unsere Expertise im Bereich nachhaltige Mobilität und den Südtirol Guest Pass einzubringen, während wir gleichzeitig wertvolle Einblicke in die spezifischen Herausforderungen der Regionen Sälenfjällen, Idre, Trysil und Engerdal gewinnen. Gemeinsam können wir Lösungsansätze entwickeln und voneinander profitieren.“

An dem Treffen nahmen auch die Geschäftsführerin des Mobilitätskonsortiums, Sophia Oberjakober, der Direktor des Skirama Kronplatz, Thomas Reiter, die Marketing-Direktorin Drei Zinnen Dolomites, Laura Hitthaler, sowie der Brunecker Bürgermeister Roland Griessmair und der Bürgermeister von St. Lorenzen, Martin Ausserdorfer, teil.

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