Autonomie im Zeitalter der Digitalisierung29 / 08 / 2024

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Autonomie im Zeitalter der Digitalisierung29 / 08 / 2024

Tag der Autonomie ist der Digitalisierung gewidmet – Tagung zeigt Auswirkungen der Digitalisierung auf das Land Südtirol auf

Am Donnerstag, den 5. September, dreht sich bei einer Tagung im Innenhof des Palais Widmann alles um das Thema „Autonomie im Zeitalter der Digitalisierung“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Vorstellung des Forschungsprojekts „DigiImpact – Digitalisierung und Autonomie Südtirols“, in dem Experten die Auswirkungen der Digitalisierung auf Südtirol sowie auf dessen gesetzgeberische und verwaltungsrechtliche Freiheiten untersucht haben. Dabei wurden auch verschiedene europäische Länder und grenzüberschreitende politische Maßnahmen analysiert.

Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung ist die Frage, ob föderale oder regionale Staaten zwangsläufig eine Zentralisierung von Kompetenzen erleben, was die Autonomie in Gesetzgebung und Verwaltung einschränken könnte.

Der Report beleuchtet Fallbeispiele aus Italien, den autonomen Provinzen Südtirol und Trentino, Österreich und dem Bundesland Tirol, Deutschland sowie Estland. Diese Beispiele zeigen unterschiedliche Ansätze, wie Autonomie bewahrt, angepasst oder weiterentwickelt werden kann. Handlungsempfehlungen runden den Bericht ab.

Die Tagung „Autonomie im Zeitalter der Digitalisierung“ findet am

Donnerstag, 5. September,
von 10:00 bis 12:30 Uhr
in Bozen, Landhaus 1, Silvius-Magnago-Platz 1, Palais Widmann, Innenhof

statt.

Der Ablauf der Veranstaltung sieht folgendermaßen aus:

  • 10:00 Uhr: Begrüßung und Einführung durch Landeshauptmann Arno Kompatscher
  • 10:30 Uhr: Vortrag von Walter Obwexer (Universität Innsbruck, Institut für Europarecht und Völkerrecht) über die unionsrechtlichen Rahmenbedingungen der digitalen Transformation
  • 10:50 Uhr: Präsentationen zur Umsetzung und Ausgestaltung der Digitalisierung in verschiedenen Mitgliedstaaten:
  • Italien: Sara Parolari (Eurac Research, Institut für vergleichende Föderalismusforschung)
  • Autonome Provinzen Bozen und Trient: Philipp Rossi (Universität Innsbruck, Institut für Italienisches Recht)
  • Österreich und Tirol: Peter Bußjäger (Universität Innsbruck, Institut für Öffentliches Recht)
  • Deutschland: Christina Fraenkel-Haeberle (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Deutsches Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung)
  • Estland: Carolin Zwilling (Eurac Research, Institut für vergleichende Föderalismusforschung)
  • 11:50 Uhr: Diskussion über Herausforderungen und Chancen für die Autonomie Südtirols und die Zusammenarbeit in der Europaregion mit Esther Happacher (Universität Innsbruck, Institut für Italienisches Recht)
  • 12:10 Uhr: Offene Diskussion

Die Tagung wird von Francesco Palermo von Eurac Research moderiert, und es steht eine Simultanübersetzung Deutsch/Italienisch zur Verfügung. Die Anmeldungen sind bereits abgeschlossen, jedoch sind die Medien herzlich eingeladen, teilzunehmen. Die Referenten stehen auch für Interviews zur Verfügung.

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