Sensibilisierung für mehr Rad- und Fußmobilität02 / 09 / 2024
Kampagne „… weil’s guttut!“ soll zu Radfahren und Zu-Fuß-Gehen auf kurzen Wegen anregen – Aktive Mobilität sei gut für Körper, Geist und Umwelt, sagen die Landesräte Messner und Alfreider.

Mit der Kampagne „… weil’s guttut!“ machen südtirolmobil und der Südtiroler Sanitätsbetrieb derzeit auf Südtirols Straßen, Gehwegen und Plätzen auf die Vorteile von Rad- und Fußmobilität im Alltag aufmerksam. Die Kampagne zielt darauf ab, Menschen dazu zu motivieren, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren, indem sie auf das Auto verzichten und stattdessen zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche im Durchschnitt zu einer um 7,5 Monate höheren Lebenserwartung führen können. Außerdem könnte dies zu rund 3,8 Millionen weniger Fällen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer Senkung der Gesundheitsausgaben um 0,6 Prozent beitragen.
Oft gibt es jedoch Ausreden, um körperlich wenig aktiv zu sein. Die Kampagne bietet eine einfache Lösung: alltägliche Wege mit körperlicher Aktivität zu verbinden. Wer zur Arbeit, zur Schule, zum Vereinstreffen oder zu Freunden geht, kann diese Strecken ganz oder teilweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Die Kampagne zeigt, wie leicht es ist, kurze Wege ohne Auto zurückzulegen.
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider erklärt: „Bei der Entwicklung der Kampagne haben wir alltägliche Situationen gewählt, die jeder in Südtirol kennt. Viele Wege lassen sich ohne Auto bewältigen, wir müssen es nur wollen.“ Gesundheitslandesrat Hubert Messner ergänzt: „Regelmäßige Bewegung im Alltag ist entscheidend für ein gesünderes Leben. Wenn wir das Fahrrad oder unsere Füße für kurze Wege nutzen, verbessern wir unser Wohlbefinden und beugen Krankheiten vor. Die Kampagne zeigt, wie einfach es ist, gesunde Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren.“
Die Kampagne zeigt beispielsweise einen Musiker, der mit seiner Tuba zur Probe radelt, einen Feuerwehrmann, der den kurzen Weg zur Feuerwehrhalle mit dem Rad zurücklegt, sowie einen Sportarzt und freiwillige Helferinnen des Weißen und Roten Kreuzes, die für kurze Strecken auf das Auto verzichten und zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Diese Initiative wurde im Rahmen des europäischen Projekts „LIFEalps“ umgesetzt.
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