Bei Testalarmierung durch AT-alert: Kein Eingreifen nötig09 / 09 / 2024
Österreich erprobt ab 9. September Alarmierungssystem AT-alert – Warnmitteilung kann auch im Grenzgebiet in Südtirol empfangen werden

In Italien wird das IT-alert-System bereits genutzt, und nun folgt auch Österreich mit der Einführung des AT-alert. Dieses neue Alarmierungssystem wird schrittweise im gesamten EU-Raum ausgerollt. Die Testphase in Österreich startet am Montag, den 9. September, mit Testwarnungen, die an Mobiltelefone gesendet werden. In Grenzregionen zu den Bundesländern Tirol und Salzburg kann es vorkommen, dass auch Mobiltelefone in Südtirol diese Testnachricht empfangen, wenn sie sich in den betroffenen Mobilfunkzellen befinden. Dieses Phänomen wird als „Overshooting“ bezeichnet.
Klaus Unterweger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz, betont: „Wer eine AT-alert-Nachricht in Südtirol erhält, muss keine Maßnahmen ergreifen.“ In Südtirol wurde das IT-alert-System bereits im vergangenen Jahr erfolgreich getestet, und ein weiterer Testalarm ist für den 20. November 2024 geplant.
Das System funktioniert über die Cell-Broadcast-Technologie, bei der kurze Textnachrichten an alle Mobiltelefone in einem bestimmten Bereich gesendet werden. Wenn eine IT-alert-Nachricht eingeht, werden alle anderen Funktionen des Mobiltelefons vorübergehend blockiert, bis der Empfang bestätigt wird. Wichtiger Vorteil: Es werden keine persönlichen Daten oder Telefonnummern benötigt, da die Warnungen anonym an alle in einem Gefahrenbereich gesendet werden.
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