Bahnhof Bozen: Bis 2025 sollen weitere Barrieren abgebaut werden18 / 09 / 2024
Treffen Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und RFI-Geschäftsführer Gianpiero Strisciuglio – Beginn der Arbeiten an den Gleisen 3 und 4 am Bahnhof Bozen für 2025 bestätigt.

Bei einem kürzlichen Treffen zwischen Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider und dem Geschäftsführer des italienischen Schienennetzbetreibers RFI, Gianpiero Strisciuglio, in Bozen wurden mehrere wichtige Bahnprojekte besprochen. Im Fokus standen die Resilienz der Eisenbahninfrastruktur und zentrale Vorhaben wie die Riggertalschleife, deren Baustelle im Oktober besichtigt werden soll. Auch der Ausbau der Bahnstrecke Bozen-Meran wurde thematisiert, zu dem das Land den Dialog mit der Bevölkerung verstärkt hat, unterstützt durch RFI.
Das Hauptthema des Treffens war jedoch der Abbau architektonischer Barrieren an Bahnhöfen, insbesondere am Bahnhof Bozen. Strisciuglio bestätigte, dass nach der Erhöhung der Bahnsteige an den Gleisen 5 und 6 im nächsten Jahr auch die Bahnsteige 3 und 4 angehoben werden. Zudem wurde eine Lösung für den barrierefreien Zugang zu Gleis 1 gefunden, wobei das historische Bahnhofsgebäude erhalten bleibt.
Landesrat Alfreider betonte die Bedeutung einer barrierefreien Mobilität und begrüßte die Fortschritte am Bozner Bahnhof. Etwa 80 Prozent der Bahnhöfe in Südtirol entsprechen bereits den Barrierefreiheitsstandards. Die Anpassungen in Bozen stellen einen weiteren Schritt in Richtung eines umfassend barrierefreien Mobilitätsnetzes dar.
Strisciuglio erklärte, dass die Barrierefreiheit der Bahnhöfe ein zentrales Ziel von RFI sei. Am Bahnhof Bozen werden die Bahnsteige auf eine Höhe von 55 Zentimetern angehoben, um insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität besseren Zugang zu ermöglichen. Die Arbeiten an den Gleisen 3 und 4 sollen im Januar 2025 beginnen, parallel zu weiteren Projekten auf der Brennerlinie. Anschließend folgt die Umgestaltung des Bahnsteigs am Gleis 1.
Offizielle Pressepartner
