Umsetzung des Klimaplans gemeinsam gestalten18 / 09 / 2024

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Umsetzung des Klimaplans gemeinsam gestalten18 / 09 / 2024

Klimabürgerrat und Stakeholder Forum Klima präsentieren der Landesregierung ihre Arbeitsergebnisse – Nun werden Vorschläge durch die Landesverwaltung begutachtet

(Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Der Klimabürgerrat und das Stakeholder Forum Klima, die zwei zentralen Beteiligungsformate zur Umsetzung des Klimaplans Südtirol 2040, haben heute (17. September) im NOI Techpark in Bozen ihre Arbeitsergebnisse und Empfehlungen der Landesregierung vorgestellt. Diese Formate sind Teil eines breiten Beteiligungsprozesses, der darauf abzielt, innovative und konsensbasierte Lösungen für den Klimaschutz in Südtirol zu entwickeln.

Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte die Notwendigkeit einer gemeinschaftlichen Anstrengung für eine zukunftsorientierte Klimapolitik. Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen werde fortgesetzt, um eine umfassende Umsetzung des Klimaplans zu gewährleisten.

Umweltlandesrat Peter Brunner hob hervor, dass die erarbeiteten Empfehlungen die Komplexität der Klimaschutzmaßnahmen verdeutlichen und viele wertvolle Impulse für die Erreichung der Klimaziele enthalten. Auch wenn es nicht immer einfach war, Konsens zu finden, seien die präsentierten Ergebnisse eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung des Klimaplans Südtirol 2040.

Sabina Frei, die den Prozess begleitet hat, lobte den intensiven Einsatz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sieht in den positiven Rückmeldungen zum Dialogformat eine Bestätigung des richtigen Weges. Kilian Kier, Vertreter des Klimabürgerrats, betonte, dass der Rat als repräsentative Gruppe Südtirols einen hohen Konsens über die vorgeschlagenen Maßnahmen erzielt habe, um sicherzustellen, dass diese langfristig den Bedürfnissen der Menschen entsprechen. Linda Schwarz, Vertreterin des Stakeholder Forums, lobte die intensive und gleichberechtigte Diskussion der 75 Delegierten aus verschiedenen Interessensgruppen und unterstrich die Bedeutung des Prozesses für die Prioritätensetzung in der Klimapolitik.

Die nächste Phase des Prozesses beinhaltet eine 90-tägige Überprüfung der Vorschläge durch die Landesverwaltung. Dabei wird die technische und rechtliche Umsetzbarkeit der Maßnahmen geprüft, bevor die Landesregierung eine politische Entscheidung zur Umsetzung trifft.

Seit Januar 2024 haben der Klimabürgerrat und das Stakeholder Forum in den Bereichen Energie, Wohnen, Mobilität, Konsum, Produktion sowie Ernährung und Landnutzung Handlungsvorschläge für den Klimaplan erarbeitet. Die heutige Präsentation markiert den Übergang zur nächsten Umsetzungsphase.

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