Fit4Co: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Verwaltungen gestärkt03 / 10 / 2024
Am 3. Oktober fiel im Euregio-Kulturzentrum Gustav Mahler in Toblach der Startschuss zur zweiten Auflage des Interreg-Programms Fit for Cooperation (Fit4Co). Rund 100 Teilnehmende, darunter Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Verwaltungen, Sozialpartner und Regionalmanagements, nahmen an der zweitägigen Auftaktveranstaltung teil. Ziel des Programms ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino weiter zu fördern.
Südtirols Landesrätin für Europa, Magdalena Amhof, betonte die Bedeutung des Programms: „Fit4Co ist ein Erfolgsprogramm, das konkrete grenzüberschreitende Projekte ermöglicht und die Zusammenarbeit in der Euregio stärkt. Wir sind gespannt auf viele innovative Ideen.“
Das Programm wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt und richtet sich an Verwaltungen und Organisationen, die gemeinsam Projekte in Bereichen wie Kultur, Bildung, Wirtschaft und Technologie entwickeln möchten.
Die Teilnehmenden arbeiten in sogenannten Kooperationstandems zusammen, um Projektideen zu erarbeiten und umzusetzen. Projektkoordinator Matthias Fink erklärte: „Die Tandems bestehen aus Vertretern verschiedener Verwaltungen der Euregio-Länder. Sie entwickeln grenzüberschreitende Projekte, die zur direkten Umsetzung oder als Einreichungen bei Förderstellen vorbereitet werden.“
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war ein runder Tisch, bei dem das Kulturprojekt offenes Helmhaus vorgestellt wurde. Anwesend waren unter anderem die Bürgermeister von Sexten und Sillian sowie Vertreter der Alpenvereine aus dem Pustertal.
Weitere Informationen zum Programm sind auf der Euregio-Website unter http://www.fit4co.eu zu finden.
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