Tagung zu Parkraummanagement: Smarte Mobilität für weniger Verkehr in Südtirol10 / 10 / 2024

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Tagung zu Parkraummanagement: Smarte Mobilität für weniger Verkehr in Südtirol10 / 10 / 2024

Bei der Tagung zum Parkraummanagement, die am 9. Oktober in der Messe Bozen stattfand, stand die Digitalisierung und Steuerung des Parkraums im Fokus. Etwa 130 Teilnehmer aus Gemeinden, Bezirksgemeinschaften und der Planungsbranche diskutierten über innovative Ansätze, um den Verkehr in Südtirol effizienter zu gestalten. Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider betonte die zentrale Rolle eines smarten Parkraummanagements für eine nachhaltige Mobilität und eine Entlastung des Verkehrs.

 (Foto: LPA/Ingo Dejaco)

„Durch moderne Parkleitsysteme und eine smarte Tarifgestaltung können wir den Verkehr deutlich reduzieren und den öffentlichen Personenverkehr stärken“, erklärte Alfreider. Ein wesentlicher Baustein dieser Strategie ist der Ausbau von Park&Ride-Anlagen, die Pendlern eine reibungslose Umstellung auf den öffentlichen Verkehr ermöglichen sollen. Diese Anlagen werden mit dem Südtirol-Pass verbunden, um die Nutzung der Öffis zu fördern.

Die Digitalisierung spielt hierbei eine entscheidende Rolle: In Zukunft sollen Nutzer über Echtzeitdaten zur Auslastung der Parkplätze in Südtirol informiert werden, um bewusstere Entscheidungen treffen zu können. Ein Testlauf dieser Daten ist bereits über die Plattform http://www.parking.bz.it verfügbar, wie Landesmobilitätsplaner Michael Andergassen berichtete. Gemeinden wie Bozen und Meran haben bereits Fortschritte gemacht, während auch Parkplätze in Brixen, Bruneck und bald Gröden integriert werden.

Neben diesen praktischen Umsetzungen wurden bei der Tagung auch technologische und strategische Ansätze von Experten wie Stefano Ciurnelli und Carlotta Polo sowie Vertretern des NOI Techparks vorgestellt. Bürgermeister aus Gemeinden wie Wolkenstein und Eppan berichteten über ihre positiven Erfahrungen mit der Einführung smarter Parksysteme, die nicht nur den Verkehr reduzieren, sondern auch die Lebensqualität verbessern.

Abschließend gab Patrick Dejaco einen Ausblick auf das „mmcs – Mobility Management Center South Tyrol“, das künftig als zentrale Steuerungseinheit für den Verkehr in Südtirol dienen soll.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Ingenieurskammer, dem NOI Techpark und der STA.

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