Infrastruktur für Olympia 2026: Alfreider und SIMICO-Ceo Saldini im Austausch17 / 10 / 2024

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Infrastruktur für Olympia 2026: Alfreider und SIMICO-Ceo Saldini im Austausch17 / 10 / 2024

Im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina standen am 16. Oktober in Trient die geplanten Infrastrukturprojekte des Landes Südtirol im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und Fabio Massimo Saldini, dem Geschäftsführer der Infrastrukturgesellschaft Milano Cortina 2026 (SIMICO). Im Fokus des Gesprächs standen die laufenden Arbeiten zur Verbesserung der Straßen- und Bahnanbindung, insbesondere im Pustertal, das eine Schlüsselrolle bei den Winterspielen einnehmen wird.

Foto: LPA/Bruno Benedetto

Nachhaltige Mobilität und langfristige Entwicklung

Die geplanten Mobilitätsprojekte sollen nicht nur den Zugang zu den Austragungsorten der Spiele reibungslos sicherstellen, sondern auch eine nachhaltige Entwicklung der Mobilität im Pustertal und darüber hinaus fördern. Alfreider betonte die Bedeutung, den Einfluss auf die Umwelt minimal zu halten, indem innovative Technologien und umweltfreundliche Materialien eingesetzt werden. Dabei sei eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Verwaltungen essenziell, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur nicht nur kurzfristig für die Olympischen Spiele funktioniere, sondern auch langfristig zur positiven Entwicklung der Region beitrage.

Effiziente Umsetzung der Projekte

Im Gespräch wurde auch über die Abwicklung und den Zeitplan der Projekte gesprochen. Vereinfachte Genehmigungsverfahren sollen helfen, die technischen Abläufe zu beschleunigen und sicherzustellen, dass die Bauvorhaben rechtzeitig abgeschlossen werden. Alfreider hob hervor, dass die Infrastruktur sowohl für das Event selbst als auch für die Zeit danach optimal vorbereitet sein soll.

SIMICO lobt Entwicklungsstand

Saldini zeigte sich zufrieden mit dem Stand der Arbeiten in Südtirol und lobte das Management des Landes. „Unser Ziel ist es, die Sporteinrichtungen zu vervollständigen und Antholz zur führenden Biathlon-Anlage Europas zu machen“, sagte Saldini. Die geplanten Infrastrukturprojekte, die mit über 235 Millionen Euro finanziert werden, sollen ein bleibendes Erbe hinterlassen und zur langfristigen Entwicklung der Region beitragen.

Wichtige Projekte für Olympia 2026

Zu den bedeutendsten Infrastrukturvorhaben zählen die Bahnschleife im Riggertal, die verbesserte Anbindung der Orte an die Bahnhöfe sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit an Straßenkreuzungen. Diese Projekte sind ein zentraler Bestandteil der Bemühungen Südtirols, sowohl die logistischen Herausforderungen der Winterspiele zu meistern als auch nachhaltige Mobilitätslösungen für die Zukunft zu schaffen.

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