Kaltern Waldkonzert19 / 10 / 2024

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Kaltern Waldkonzert19 / 10 / 2024

Am vergangenen Samstag erlebte der Altenburger Wald in Kaltern ein

ganz besonderes Ereignis: ein Waldkonzert, das nicht nur musikalisch, sondern auch polisch aufgeladen war. Rund 150Menschen versammelten sich im Herzen des Buchenwaldes, um den

experimentellen Klängen des Musikers James Bach zu lauschen und sich für den Erhalt dieses

einzigargen Ökosystems einzusetzen.

James Bach, bekannt für seine hypnoschen Gitarren-Loops, verwandelte den Wald in eine magische

Klanglandscha. Mit seinen meditavenMelodien fesselte er die Zuhörer und schuf eine Atmosphäre

der Verbundenheit mit der Natur. „Der Wald ist für uns wichger als wir Menschen für ihn“, sagte

Bach in seiner Erönungsrede. Er forderte das Publikum auf, ihre Handys zu zücken und seine Worte

aufzunehmen, um diese an die Entscheidungsträger zu senden, die das umstriene

Speicherbeckenprojekt immer noch vorantreiben wollen.

Die Wanderungmit Konzert wurde von der Umweltgruppe Kaltern EO und dem Verein „Unser Wald“

organisiert, die vehement gegen die Rodung des gesunden Buchenwaldes proteseren. „Der Wald ist

der beste Wasserspeicher, den wir haben“, betonte Bach. „Sein Wert kann durch kein künstliches

Projekt ersetzt werden.“

Die Vizevorsitzende der Umweltgruppe Kaltern, Barbara Pernthaler, hielt eine ergreifende Rede,

welche zum nachdenken und wundern anregte. Sie bekräigte, dass die Buchenwälder laut dem

Förster Peter Wohlleben die Regenwälder Europas sind. Sie sprach von der efen Verbindung

zwischen Mensch undWald und hob die wertvolle Verantwortung jedes Einzelnen hervor, diesen

Schatz zu bewahren. „Wir enremden uns zunehmend vom Wald; es ist an der Zeit, ihm eine Smme

zu geben“, betonte Pernthaler.

Der feine Nebelschleier tauchte den Wald in eine verwunschene Landscha und schuf eine

inspirierende Kulisse für das Event. Viele Teilnehmer fühlten sich moviert, selbstakv zu werden

und ihre Smme für den Erhalt des Waldes zu erheben. „Es ist entscheidend, dass wir gemeinsam für

die Natur akv werden und kreav handeln, um nicht in einem Gefühl der Machtlosigkeit zu

versinken“, erklärte eine Teilnehmerin die Teil der Bewegung geworden ist.

Das Konzert war mehr als nur ein musikalisches Erlebnis; es war ein eindringlicher Appell für den

Schutz eines der letzten Buchenwälder in der Region. Die Kombinaon aus Musik, Botscha und

Gemeinscha hinterließ einen bleibenden Eindruck und verstärkte das Gefühl, dass jeder Einzelne

einen Beitrag zur Reung des Altenburger Waldes leistenkann.

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