11 Millionen Euro für Ultental und Schnalstal: Landesregierung investiert in strategische Aufstiegsanlagen06 / 11 / 2024

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11 Millionen Euro für Ultental und Schnalstal: Landesregierung investiert in strategische Aufstiegsanlagen06 / 11 / 2024

Die Landesregierung hat am heutigen Montag eine Erhöhung der Fördermittel für den Neubau und die Modernisierung von Aufstiegsanlagen in den strukturschwachen Gebieten des Ultentals und Schnalstals beschlossen. Auf Antrag der Ultner Ski- und Sessellift GmbH sowie der Schnalstaler Gletscherbahnen AG wird das Beitragsausmaß für die geplanten Anlagen um 30 Prozent erhöht, wodurch rund 11,2 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln bereitgestellt werden. Diese Entscheidung zielt darauf ab, den Ausbau und die Erneuerung von Infrastrukturen in von Abwanderung bedrohten Regionen zu unterstützen und so zur wirtschaftlichen Stabilisierung dieser Gebiete beizutragen.

Schwemmalm: Neubau der 6er-Sesselbahn „Schwemmeregg“

Im Skigebiet Schwemmalm im Ultental wird ein neuer, kuppelbarer 6er-Sessellift mit dem Namen „Schwemmeregg“ errichtet, der die bestehenden Lifte Schwemmalm und Asmol ersetzen soll. Für diesen Neubau hatte die Landesregierung bereits rund drei Millionen Euro an Fördermitteln genehmigt. Mit der heutigen Erhöhung fließen weitere 2,5 Millionen Euro in das Projekt. Die Investition gilt als strategisch wichtig, da der neue Sessellift die Erreichbarkeit der Schwemmalm und die Qualität der Skierlebnisse im Ultental verbessern soll.

Schnalstal: Modernisierung der Pendelbahn „Kurzras-Grawand“

Im Schnalstal ist die neue Pendelbahn „Kurzras-Grawand“ seit Ende 2023 in Betrieb. Diese Anlage verbindet das Talgebiet mit dem Gletscherskigebiet und erfüllt damit eine Schlüsselrolle für den Wintertourismus in der Region. Bereits im Vorfeld hatte das Land Südtirol rund zwei Millionen Euro für den Bau der Pendelbahn zugesagt. Die aktuelle Erhöhung stellt dem Projekt nun zusätzliche 8,7 Millionen Euro bereit.

Förderung zur Stärkung des ländlichen Raumes

Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider betonte, dass diese Investitionen insbesondere in strukturschwache, abwanderungsgefährdete Talschaften einen erheblichen wirtschaftlichen Nutzen bringen. „Die Förderung von strategisch bedeutenden Infrastrukturen in diesen Gebieten stärkt die regionale Wirtschaft und schafft Anreize für den Tourismus“, erklärte Alfreider. Beide Projekte erfüllen die Voraussetzungen für zusätzliche Fördermittel, da sie eine bedeutende Rolle im regionalen Tourismus spielen und langfristig zur wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen beitragen.

Die Landesregierung verfolgt mit dieser Förderung das Ziel, die Attraktivität strukturschwacher Gebiete zu erhöhen und deren wirtschaftliche Perspektiven zu sichern. Bis zur geplanten Fertigstellung sollen die modernen Anlagen dazu beitragen, die Tourismuszahlen zu stabilisieren und die Abwanderung in beiden Tälern zu bremsen.

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