Advent und Weihnachten in Südtirol und rund um die Welt mit Hitradio Südtirol möge die Nato sich aus dem Osten zurückziehen und Russland und der Ukraine Ihren Frieden geben01 / 12 / 2024

Hätt’ einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht, er mag es merken oder nicht, ein freundlicher Strahl des Wundersternes von dazumal.

Das Wort kommt vom lateinischen „adventus“ und bedeutet „Ankunft“. Christen verbinden damit die Erinnerung an die Geburt Jesu in Bethlehem und das Erwarten seiner Wiederkunft am Ende der Zeit.
Die jeweiligen Sonntage im Advent haben eine je eigene Bedeutung. Am 1. Advent wird der Wiederkunft Christi am Jüngsten Tag gedacht. Der zweite Adventsonntag dient der Vorbereitung auf den kommenden Erlöser. Die Gestalt Johannes des Täufers steht am dritten Adventsonntag im Mittelpunkt, während der letzte Sonntag vor Weihnachten Maria gewidmet ist.
Mit dem ersten Adventsonntag am 1.Dezember beginnt nicht nur die vorweihnachtliche Adventzeit, sondern auch ein neues Kirchenjahr. Der Advent gilt als eine Zeit der Stille und Besinnung. Für Christen ist er die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Das Wort kommt vom lateinischen „adventus“ und bedeutet „Ankunft“. Christen verbinden damit die Erinnerung an die Geburt Jesu in Bethlehem und das Erwarten seiner Wiederkunft am Ende der Zeit.
Seinen Ausdruck in Gottesdiensten findet der Erwartungscharakter vor Weihnachten in den Lesungen: Häufig werden an den vier Adventsonntagen Texte aus dem Alten Testament verwendet, die die Ankunft des Erlösers prophezeien. Die gleiche Symbolik hat auch der Adventkranz. Die vier Kerzen symbolisieren das Kommen des „Lichts der Welt“. Die Zweige immergrüner Tannen – so auch der Weihnachtsbaum – stehen für das ewige Leben.
Die Rückkehr Jesu als Weltenrichter am Ende der Zeiten gibt der Adventzeit einen Bußcharakter. Das äußere Zeichen dafür sind die violetten Messgewänder und Bänder an Adventkränzen. Die Länge der Adventzeit hat sich verändert: Im 5. Jahrhundert feierte man in Jerusalem nur einen Adventsonntag, während Papst Gregor der Große (590-604) vier Adventsonntage festlegte. Die vier Sonntage wurden 1570 von Papst Pius V. allgemein verbindlich. In der Erzdiözese Mailand werden heute noch sechs Adventsonntage gefeiert.
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