Deutsch Schule ist Schlüssel zum Erhalt unserer Identität.
Am 6. Dezember 1774 führte Maria Theresia die Pflichtschule für Kinder ein. Zum 250. Jubiläum der Theresianischen Schulordnung betont der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, ihre Bedeutung für ganz Tirol. Die Einführung des muttersprachlichen Unterrichts durch Maria Theresia legte den Grundstein für die kulturelle und sprachliche Bildung der Tiroler. „Die Theresianische Reform ermöglichte unserem Land über Generationen hinweg eine gute schulische Bildung. Als Süd-Tirol 1920 von Italien annektiert wurde, waren große Teile Italiens hingegen noch von Analphabetismus geprägt. Der verhöhnende Spruch auf dem Siegesdenkmal in Bozen, wonach Italien den Süd-Tirolern angeblich die Kultur gebracht hätte, steht in krassem Widerspruch zu dieser Realität“, erklärt Knoll.
Die Annexion Süd-Tirols durch Italien brachte keine kulturelle Bereicherung, sondern eine Bedrohung der muttersprachlichen Schulbildung. Die erzwungene Italianisierung führte zu Verlusten an kultureller Vielfalt, die bis heute nachwirken. Heute erleben wir neue Gefahren für unsere Schulen: Sprachexperimente und Überfremdung durch Ausländer setzen die Deutsche Schule erneut massiv unter Druck. Auch die Unfähigkeit der Landesregierung, auf diese Gefahren zu reagieren und geeignete Gegenmaßnahmen wie „Deutsch vor Schuleintritt“, eine Obergrenze von Ausländern und Italienern an den Deutschen Schulen, sowie „Deutsch auf Pausenhöfen“ zu ergreifen, gefährdet die muttersprachliche Bildung unserer Kinder.
„Wir müssen aus der Geschichte lernen“, mahnt Knoll. „Nur durch eine starke und qualitativ hochwertige Deutsche Schulen können wir unsere Tiroler Identität bewahren.“
Die Theresianische Schulordnung bleibt ein Meilenstein, der uns lehrt, wie essenziell muttersprachliche Bildung insbesondere für den Schutz von Minderheiten ist. Süd-Tirols Schule darf daher nicht zum Spielball politischer Interessen werden.
