Svp und Urzis System,una mano lava l´altra20 / 12 / 2024
Die ehemalige Landtagsabgeordnete Eva Klotz warnt vor der Gefährdung der Rechte der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Südtirol. Sie befürchtet, dass Karl Zeller von der SVP statt von mehr Autonomie nur kleine Zugeständnisse im Verwaltungsbereich anstrebt. Klotz glaubt, dass Alessandro Urzí darauf bestehen wird, dass die SVP auf die vierjährige Ansässigkeitsklausel bei Wahlen verzichtet, und er wird mit Nachdruck erklären, dass er bereit ist, auf den italienischen Staatsrat aus Südtirol in Rom zu verzichten.
Eva Klotz sieht den „Handel“ als einfach durchschaubar an: Ein Grundpfeiler unseres Schutzes fällt weg, während die Ernennung eines Staatsrates nur bedeutet, dass dessen Inhaber für die Einhaltung italienischer Gesetze zuständig ist. Das könnte dem Staat ermöglichen, mit cleveren Methoden das Wahlergebnis in Südtirol zu beeinflussen. Wenn Urzí das so wichtig ist, hat er sicher bereits die nötigen Mittel und Wege dafür gefunden – Unterstützung hat er in Rom auf jeden Fall. Laut Klotz habe das System: Alessandro Urzi wurde in einem „sicheren“ Wahlkreis ins römische Parlament gewählt, um seine ethnopolitischen Ziele durchzusetzen. Die SVP habe ihm durch ihre Allianz mit Melonis Partei zur Präsidentschaft in der Kommission verholfen. „Wer denkt, Italien habe sein Ziel aufgegeben, in Südtirol langfristig eine Mehrheit zu erlangen, der irrt! Was es mit seinen eigenen Vertretern oder den vielen Zuwanderern, die sich als Italiener erklären, nicht erreicht, erledigen jene Südtiroler, denen alles, was ihnen persönlich nicht nützt, egal ist“, sagt Eva Klotz.
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