Die Heiligen Drei Könige05 / 01 / 2025  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

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Die Heiligen Drei Könige05 / 01 / 2025  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

Die Heiligen Drei Könige<span class="hitradio-master-datum">05 / 01 / 2025  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi</span>

Das Matthäus-Evangelium erklärt von Weisen, Magiern oder Astrologen aus dem Osten, die nach Bethlehem kamen, um das neugeborene Jesukind zu suchen. Sie brachten Gold, Weihrauch und Myrre als Geschenke. Der Volksglauben machte aus den Magiern drei Könige, obwohl die Zahl nicht überliefert ist.

Seit dem 6. Jahrhundert heißen die drei Besucher Caspar, Melchior und Balthasar. Caspar bringt Myrre, Melchior Gold und Balthasar Weihrauch. Im 12. Jahrhundert wurde die Idee entwickelt, dass Caspar aus Afrika, Melchior aus Europa und Balthasar aus Asien kam.

  • Das Sternsingen

    Die Tradition des Sternsingens geht auf einen mittelalterlichen Brauch zurück, der dazu diente, sich ein Zubrot zu verdienen. Im 20. Jahrhundert wurde dieser Brauch wiederbelebt. Heute gehen meist Kinder und Jugendliche von Tür zu Tür und sammeln Spenden. Bevor sie weiterziehen, schreiben sie mit der Jahreszahl „C+M+B“ auf den Türstock. Es sind nicht die Anfangsbuchstaben der drei Weisen, sondern bedeutet „Christus Mansionem Benedictat“ (Christus segne dieses Haus).
  • Besuch von Pehtra Baba

    In den Raunächten, vor allem in der Nacht auf den 6. Jänner, zieht in Kärnten ein altes Weib von Haus zu Haus. Die Pehtra Baba (auch Pechtra Baba) hat ihr Gesicht hinter einem schwarzen Stoff verborgen und trägt ein schwarzes Kopftuch oder einen alten Hut. Hinkend betritt sie das Haus und verlangt Würste. Bekommt sie diese, wird das Haus in diesem Jahr von Unglück verschont. Für die Kinder gibt es Obst, Nüsse, Rüben und Süßigkeiten.
  • Dreikönigskuchen

    Lange bevor der 6. Jänner als christlicher Festtag gefeiert wurde, hatte er in verschiedenen Kulturen und Ländern eine besondere Bedeutung. Er symbolisierte den Beginn des neuen Jahres und in südlichen Breiten den Beginn der Aussaat. Und so kam die Tradition auf, ein Brot zu backen, in dem eine Bohne versteckt ist. Derjenige, der sie findet, wird mit Glück gesegnet sein. Heute wird der Dreikönigskuchen aus süßem Germteig gebacken. Wer beim Essen auf die Bohne stößt, ist Bohnenkönig und darf entscheiden, was den restlichen Tag geschieht

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