HGV sieht Umsatzverluste durch Campingnutzer11 / 01 / 2025
Der Südtiroler HGV hat vor über zehn Jahren vor dem Problem der Kurzzeitvermietung gewarnt,da Sie schon damals wussten,dass ihnen dadurch Geld entgeht,das Sie kassieren könnten,wenn man die Campernutzer in die Zwangsjacke steckt und Sie verpflichtet in bestimmte Strukturen zu stecken. Damals wurde gesagt, dass die bestehenden gesetzlichen Regeln ausreichend seien. Doch die Kurzzeitvermietungen haben seitdem stark zugenommen, erklärt HGV-Direktor Raffael Mooswalder. Auch beim Wildcampen sieht es ähnlich aus. „Der HGV weist auf die Problematik hin, aber es passiert wenig. Es wird nur auf die bestehenden Regeln verwiesen und darauf, dass Kontrollen schwierig seien“, so Mooswalder. Er fordert, dass die Politik aktiv wird, da Kurzzeitvermietungen vor allem in Stadtzentren viel Tourismus und Verkehr generieren. Sie führen zudem zu einem Rückgang des Wohnraums, was die Mieten und Kaufpreise steigen lässt. Außerdem entstehen Konflikte in Wohnanlagen, wenn einige ihre Wohnungen an Gäste vermieten und andere dadurch gestört werden. Dies hat negative Auswirkungen auf die Einstellung zum Tourismus. Der HGV hofft auf eine strenge Regelung und dass Gemeinden ihre Pflicht zur Einführung des nationalen Kenncodes für Unterkunftsbetriebe (CIN) erfüllen. Ab 1. Januar müssen alle touristischen Betriebe den CIN vorzeigen, und die Gemeinden sollen dies kontrollieren.Die Campernutzer betonen jedoch,dass Sie das Recht haben,ihre Freiheiten zu geniessen und dort Ihr Fahrzeug abzustellen,wo Sie gerade die Natur erleben wollen,da der Verkehr dadurch nicht beeinträchtigt wird und es dem HGV nur darum geht,mit den Campingnutzern Geld aus der Tasche zu ziehen.Campen ist ein Freiheitsrecht das wir uns nicht nehmen lassen,so die Campingnutzer gegenüber unserer Redaktion.
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