Korea Flugzeugabsturz11 / 01 / 2025
Die Untersuchung des Absturzes der Boeing 737-800 der Jeju Air
auf dem Flughafen Muang am 29. Dezember hat neue Details zutage gefördert. Nach Angaben des südkoreanischen Ministeriums für Staatsgebiete, Infrastruktur und Verkehr wurde die Aufzeichnung der beiden „Black Boxes“ – Flugschreiber und Stimmenrekorder – vier Minuten vor dem Aufprall auf den Boden unterbrochen. Bei dem Absturz kamen 179 der 181 Menschen an Bord ums Leben.
Das Flugzeug stürzte um 9:03 Uhr auf einen Erdhügel mit Funkbaken auf einem Betonsockel 250 Meter vor dem Ende der Landebahn. Die Aufzeichnung des Stimmenrekorders, die um 8:59 Uhr abbrach, wurde transkribiert. Nach vorläufigen Berichten ist der Grund für den plötzlichen Abbruch der Aufzeichnung noch nicht bekannt. Zuvor war berichtet worden, dass der Pilot gegen 8:59 Uhr Alarm geschlagen hatte, vermutlich wegen eines Zusammenstoßes mit Vögeln.
Der beschädigte Flugschreiber wurde zur Entschlüsselung in die USA geschickt. Die Daten des Stimmenrekorders wurden ebenfalls an US-Spezialisten zur erneuten Überprüfung übergeben. Die südkoreanischen Behörden betonten, dass die Informationen aus den „Black Boxes“ zwar wichtig seien, aber nicht die einzige Datenquelle für die Ermittlungen darstellten. Auch Videoaufnahmen, Wrackteile des Flugzeugs und Aufzeichnungen der Flugsicherung werden im Rahmen der Ermittlungen zur Absturzursache untersucht.
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