Gesundheitspersonal mit Auflagen14 / 01 / 2025

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Gesundheitspersonal mit Auflagen14 / 01 / 2025

Südtirol gibt im Vergleich zu anderen italienischen Regionen mehr Geld für Gesundheitspersonal aus, wie eine Studie der Fondazione Gimbe zeigt. Gesundheitslandesrat Hubert Messner betont, dass dies eine bewusste politische Entscheidung ist, um in das wichtigste Gut unseres Gesundheitswesens – unser Personal – zu investieren. Südtirol muss bei Gehältern und Personalkosten sowohl mit anderen italienischen Regionen als auch mit den Nachbarländern wie Österreich, der Schweiz und Deutschland konkurrieren. Die hohen Lebenshaltungskosten erfordern zudem eine angemessene Entlohnung des Personals.

Zweisprachigkeit als Wettbewerbsvorteil und Herausforderung

Die Zweisprachigkeit macht Südtirols Fachkräfte auf dem europäischen Arbeitsmarkt attraktiv. Sie steigert zwar die Qualität der Gesundheitsversorgung im Land, führt aber auch dazu, dass Fachkräfte bei ausländischen Gesundheitsdienstleistern besonders begehrt sind.

Pro-Kopf-Ausgaben im Kontext

Laut Gimbe-Studie weist Südtirol italienweit die höchste Pro-Kopf-Ausgabe für Gesundheit auf. Wenn diese Ausgaben jedoch auf die Wirtschaftsleistung (BIP) bezogen werden, dann liegt Südtirol deutlich unter dem italienischen Durchschnitt. (Daten 2021: Südtirol 5,9 Prozent, italienischer Durchschnitt 7,3 Prozent, Deutschland 12,9 Prozent)

Höchste Personalintensität im Gesundheitswesen

Zu beachten ist außerdem, dass Südtirol zusammen mit dem Aostatal die höchste Personalintensität im Gesundheitswesen aufweist, vor allem beim Pflegepersonal und nichtärztlichen Berufen. „In einer Bergregion wie der unseren ist die flächendeckende Versorgung besonders herausfordernd und das dichte Netz an Gesundheitsstrukturen kostenintensiver als in anderen Gebieten“, unterstreicht Landesrat Messner.

„Investition in Qualität der Gesundheitsversorgung“

„Die höheren Ausgaben für Gesundheitspersonal in Südtirol sind eine Investition in die Qualität der Gesundheitsversorgung und die Attraktivität des Landes für Fachkräfte“, unterstreicht Gesundheitslandesrat Messner: „Sie sind notwendig, um den hohen Standard der Versorgung zu halten und die Herausforderungen des Arbeitsmarktes und des demografischen Wandels zu bewältigen.“

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