Rom trifft Wien12 / 02 / 2025

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Rom trifft Wien12 / 02 / 2025

Rom trifft Wien<span class="aero-title-date">12 / 02 / 2025</span>

Bundeskanzler Alexander Schallenberg traf im Rahmen seines Aufenthalts in Rom Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Beim bilateralen Austausch wurden EU-Themen wie die gemeinsame Bekämpfung der illegalen Migration, die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik besprochen. „Italien ist nicht nur das mit Abstand beliebteste Reiseziel für Österreicherinnen und Österreicher, sondern für uns auch ein unverzichtbarer Partner. Wir arbeiten Seite an Seite für ein starkes Europa, das den Herausforderungen in Wirtschaft, Migration und Sicherheit entschlossen und geeint begegnet“, erklärte der Bundeskanzler die Bedeutung der Beziehungen zum drittgrößten Handelspartner Österreichs.

Für eine regelbasierte internationale Ordnung eintreten 

Mit Italien trete man gemeinsam für eine regelbasierte internationale Ordnung ein. Bei der Unterredung ging es auch um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten und die Situation am Brenner. Für Österreich steht fest, dass eine langfristige und vernünftige Lösung für die Tiroler Bevölkerung ausschließlich im Dialog gefunden werden kann. Der Kanzler sprach auch die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol an und betonte seinen Einsatz für die Weiterentwicklung der Südtirol-Autonomie. Die zuletzt erzielten Fortschritte bei der Autonomiereform gilt es nun umzusetzen.

In seiner Funktion als Außenminister traf Alexander Schallenberg in Rom mit der Gruppe der „Friends of the Western Balkans“ zusammen, die 2023 auf seine Initiative hin gegründet wurde. Im Mittelpunkt steht dabei das Eintreten für eine schrittweise und beschleunigte EU-Integration der Westbalkanstaaten. Von Seiten der EU nahmen die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Kaja Kallas und Erweiterungskommissarin Marta Kos teil.

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