Faschisten haben in Südtirol keinen Platz03 / 03 / 2025

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Faschisten haben in Südtirol keinen Platz03 / 03 / 2025

Faschisten haben in Südtirol keinen Platz<span class="aero-title-date">03 / 03 / 2025</span>

Südtirol fordert,sämtliche Faschistische Wiederbetätigungen zu unterbinden und unter Strafe zu stellen,nachdem die Minderheit der Südtiroler/innen damit Gedemütigt und Provoziert werden.Hetze mit Faschismus hat in Südtirol kein Platz.

Das Foto eines Schülers mit einem Plakat “Antifaschismus = Mafia” hat in Bozen für große Aufregung gesorgt. Es wurde im Oberschulzentrum “Galileo Galilei” aufgenommen und auf dem Instagram-Profil “BS.Bolzano” geteilt. Die ANPI und die Jugendorganisation der Demokraten warnen, den Vorfall nicht zu unterschätzen. Der “Blocco Studentesco”, der mit dem Profil verbunden ist, gehört zur neofaschistischen Bewegung CasaPound. Die Demokratische Partei kritisiert dies als Angriff auf die Demokratie und fordert Maßnahmen von den Schulbehörden. George-Ciprian Lungu, Sekretär der Jungen Demokraten in Bozen, betont, dass die Schule keine Plattform für solche Ideologien sein darf. Er erklärt, der Antifaschismus sei grundlegend für die Demokratie, und Angriffe auf diese Prinzipien müssten verurteilt werden. Es sei nötig, konkrete Schritte zu unternehmen, um sicherzustellen, dass die Schule frei von faschistischer Verherrlichung bleibt. Auch die ANPI sieht die Situation als gefährliche Verharmlosung des Faschismus und kritisiert die Selbsternannten “Faschisten des dritten Jahrtausends”, die die Geschichte umdeuten und die Werte der Verfassung verletzen. Die Institutionen fordern entschlossenes Handeln und bieten Unterstützung bei der Geschichtsaufarbeitung an. Am 7. März plant die ANPI ein öffentliches Treffen in der Reschenstraße 65/A, zu dem Jugendliche und Erwachsene unter 35 Jahren eingeladen sind, um über die Situation und mögliche Maßnahmen zu diskutieren.

Offizielle Pressepartner