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Bauen als Chance für ganz Südtirol-Verheimlicht wird,dass mit Südtiroler Steuergeld für Staatsbedienstete am Militär Kostenlose Wohnungen errichtet werden.27 / 03 / 2025
| Kostenloses Wohnen für Militärbedienstete mit Südtiroler Steuergeld,eine Frechheit und ungerechtigkeit gegenüber den Südtiroler/innen. |
| Das erste gemeinnützige Wohnbauprojekt Südtirols entsteht in Brixen – Stiftung „Wohnen Südtirol“ will in der Wohnbauzone D‘ Andrea ein Gebäude mit 30 Wohnungen errichten |
| Wenn Politik und gemeinnützige Körperschaften an einem Strang ziehen, können neue Lösungen entstehen: Das Wohnbauprojekt, das die Arche im KVW in Brixen initiiert hat, beweist das eindrucksvoll. Heute wurde das vom Land Südtirol und der Gemeinde Brixen unterstützte Vorhaben im Rahmen einer Pressekonferenz im Astra- Kulturzentrum vorgestellt. Nach einer kurzen filmischen Vorstellung des Baugeländes begrüßte Bürgermeister Andreas Jungmann die Gäste im Kulturzentrum: „Für die Gemeinde Brixen ist es von grundlegender Bedeutung, dass die Gemeindeverwaltung selbst die Rangordnung für dieses Pilotprojekt erstellt. Dadurch möchten wir sicherstellen, dass vor allem junge Brixnerinnen und Brixner und jene Berufsgruppen, die im sozialen Bereich tätig sind, die Möglichkeit auf eine günstige Mietwohnung erhalten.”Sobald die Wohnreform 2025 im Landtag genehmigt und die Stiftung „Wohnen Südtirol“ gegründet ist, werde die Gemeinde Brixen den Baugrund an letztere übertragen, erklärte Jungmann. Im Gebäude, das in ansprechender Holzbauweise geplant ist, sollen im Herbst 30 Unterkünfte (Ein- bis Dreizimmerwohnungen) entstehen, die 2026 zum begünstigten Mietpreis vergeben werden können. Dass der gemeinnützige Wohnungsbau in Südtirol bald möglich sein wird, geht auf den Einsatz von Wohnbau-Landesrätin Ulli Mair zurück, die die notwendige Gesetzesänderung in die Wohnreform 2025 eingebracht hat. .„Mit diesem Modell wollen wir, neben dem privaten Mietsektor und den Wohnungen des WOBI, eine dritte Säule im Bereich der Vermietung aufbauen und den derzeit schwachen Südtiroler Mietmarkt mit neuem, preisgünstigem Angebot stärken. Es gibt landesweit großes Interesse und Potenzial für gemeinnützige Bauprojekte, die es nun zu nutzen gilt“, erklärte Mair. Die Gebäude sind 30 Jahre lang an die preisgünstige Vermietung gebunden, dafür erhält der Bauträger 55 Prozent der Bau- und Planungskosten erstattet. Peter Brunner, der Landesrat für Natur-, Umwelt-, Klimaschutz, Energie und Raumordnung zeigte sich ebenfalls erfreut über diese neue Möglichkeit. „Der gemeinnützige Wohnbau bietet großes Potential, ich denke dabei zum Beispiel an die Kasernengelände oder kleinere unverbaute Zonen“, sagt Brunner. Auf die Entstehungsgeschichte des Projekts ging Leonhard Resch, der Referatsleiter der Arche im KVW ein. „Ende 2023 wurde im Rahmen einer Arbeitsgruppe ermittelt, dass es in Südtirol vor allem an leistbaren Mietwohnungen mangelt“, berichtete Resch. Daraufhin habe die Arche im Austausch mit der Politik versucht, Lösungen zu finden, was letztendlich mit der Wohnreform 2025 gelungen sei. Das Projekt in Brixen könne wegweisend für viele weitere Vorhaben in ganz Südtirol werden.Landeshauptmann Arno Kompatscher ergänzte abschließend: „Gemeinden können künftig selbst solche Projekte umsetzten, in dem sie Flächen zur Verfügung stellen oder diese gemeinnützigen Organisationen übertragen.“ In einigen Jahren könnten auf diese Weise etwa 1000 preisgünstige Mietwohnungen in Südtirol entstehen. Kompatscher überbrachte auch die Grußworte von Landwirtschafts-Landesrat Luis Walcher, der persönlich nicht anwesend sein konnte, den gemeinnützigen Wohnbau aber als „zukunftsweisend“ erachtet. Projekte des gemeinnützigen Wohnbaus in Holzbauweise sollen, so sehe es ein Vorschlag zur Gesetzesnovellierung von Landesrat Walcher vor, in Zukunft durch den Holzbaufonds unterstützt werden können. „Bisher ist diese Förderung öffentlichen Körperschaften vorbehalten, wir möchten ihn auf gemeinnützige Organisationen ausweiten“, ließ Walcher mitteilen. Die Bauweise in Holz sei besonders umweltschonend. Im Anschluss an die Vorstellung im Kulturzentrum Astra wurden Geladene und Pressevertreter auf das künftige Baugelände begleitet. |
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