Datenblatt für Antholz25 / 07 / 2025
Neues Datenblatt zeigt geologische Beschaffenheit von Antholz – Wesentlicher Bestandteil für Prävention und Raumplanung
Am 24. Juli wurde im Kulturhaus Oberrasen in Rasen-Antholz das geologische Kartenblatt „009 Antholz“ vorgestellt. Es ist Teil der Geologischen Karte Italiens im Maßstab 1:50.000 (CARG-Projekt) und ergänzt die geologische Kartierung des Landes. Das Kartenblatt für Antholz ist das elfte im Rahmen des CARG-Projekts. Für bereits für Eppan, Meran, Rabbi, Bormio, den Glockenkarkopf, Mezzolombardo, Cortina, Toblach, St. Leonhard in Passeier und die westlichen Dolomiten existieren ähnliche Datenblätter.
„Dieses Kartenblatt ist mehr als nur eine Karte – es ist ein wichtiges Arbeitsinstrument, das uns ermöglicht, das Gebiet besser zu schützen und nachhaltig zu entwickeln“, sagt Christian Bianchi, Landesrat für Hochbau, Valorisierung des Vermögens, Grundbuch und Kataster.
Das Dokument besteht aus einer geologischen Karte mit Profilen und erklärenden Schemata sowie einem erläuternden Begleitband in zweisprachiger Ausführung. Sie wurde im Rahmen des CARG-Projekts erstellt, bei dem das Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung, der staatliche Geologische Dienst, der Fachbereich Geowissenschaften der Universität Padua sowie viele erfahrene Geologinnen und Geologen mitarbeiten.
Das Gebiet des Kartenblatts „Antholz“ umfasst eine Fläche von 364 Quadratkilometern und beinhaltet Teile von acht Gemeinden: Prettau, Ahrntal, Sand in Taufers, Gais, Percha, Rasen-Antholz, Welsberg-Taisten und Gsies. Im Rahmen von CARG wurden bereits geologische Erhebungen auf mehr als drei Vierteln der Landesfläche abgeschlossen.
„Wir sind stolz sagen zu können, dass bereits über 75 Prozent der Landesfläche geologisch erhoben wurden“, betonte Bianchi bei der Vorstellung. Es handle sich um eine wissenschaftlich äußerst hochwertige Arbeit, die durch die Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung, dem staatlichen Geologischen Dienst, der Wissenschaft und zahlreichen Fachleuten ermöglicht worden sei. „Geologie ist aber nicht nur eine Wissenschaft für Fachleute, sondern ein zentrales Instrument, um unser Land wirklich zu verstehen“, sagte der Landesrat.
Die Daten des Projekts gibt es auch in digitaler und georeferenzierter Form beim Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung, Eggentaler Straße 48, in Kardaun.
Offizielle Pressepartner
