Angst und ein überfüllter Kopf sind häufige Zustände bei Frauen, die als „Sorgenkluft“ bekannt sind. Diese beschreibt den Unterschied im Umgang mit Sorgen zwischen Männern und Frauen, wobei Frauen oft alarmistischer reagieren, besonders in Bezug auf Kinder, ältere Eltern und Arbeit. Wissenschaftler glauben, dass dieser Unterschied nicht nur hormonell oder biologisch bedingt ist, sondern aus einer Kombination von psychologischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Faktoren resultiert.
Heutzutage müssen Frauen viele Aufgaben bewältigen und versuchen, Probleme vorherzusehen und zu vermeiden, was ihr Angstgefühl verstärkt. Am Arbeitsplatz äußern sie diese Ängste oft als Wut, die durch Ungleichheiten, Diskriminierung und Missbrauch verursacht wird. Forscher empfehlen, über allgemeine Maßnahmen hinauszugehen und die speziellen Bedürfnisse der Geschlechter zu berücksichtigen, um angemessen auf ihre Sorgen zu reagieren.
