Warten auf der Töll hat ein Ende:09 / 08 / 2025
Die Unterführung ist eröffnet. Radfahrer und Wanderer können jetzt die Vinschger Straße über die neue Unterführung nutzen. Am 7. August wurde die Rad- und Fußgängerunterführung der Vinschgerstraße (SS38) eröffnet, wodurch der ampelgeregelte Übergang abgebaut wurde. Landesrat Daniel Alfreider und die Bürgermeister der Umgebung freuten sich darüber. „Ein effizienter Verkehrsfluss auf stark befahrenen Straßen ist wichtig, um Staus zu vermeiden“, erklärte Alfreider, der zusammen mit den Bürgermeistern Alois Forcher, Felix Lanpacher und Alexandra Ganner sowie dem Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Ulrich Gamper, die Ampel auf der Töll abgeschaltet hat.
„Auch an diesem neuralgischen Verkehrspunkt haben wir nun eine Lösung gefunden, um die Fahrt zwischen dem Vinschgau und dem Burggrafenamt stressfreier zu machen“, freute sich Alfreider, denn Radfahrer und Fußgänger werden die Vinschger Staatsstraße auf der Töll künftig nicht mehr überqueren, sondern die Unterführung und die neue Brücke benutzen können. Diese unterquert die Staatsstraße etwas weiter östlich, am orografisch rechten Ufer der Etsch. Im Anschluss daran führt der Weg über eine provisorische, sogenannte Bailey-Brücke, welche die Etsch überspannt und die Unterführung mit dem, entlang der Landesstraße Algund (LS52) verlaufenden, Radweg verbindet.In enger Abstimmung zwischen den Landesabteilungen Tiefbau und Straßendienst wurden die Arbeiten an der Töll in den vergangenen Monaten umgesetzt. Parallel dazu wurde auch der Kreisverkehr bei der Einfahrt nach Partschins verwirklicht. „Diese beiden Eingriffe werden sich positiv auf den Verkehr auf der SS38 auswirken“, zeigt sich Alfreider überzeugt.
„Durch den nun fast fertiggestellten Eingriff können Übergang und Ampel bald entfernt werden. Lediglich im Herbst ist eine kurzzeitige Wiederaufnahme des ampelgeregelten Verkehrs notwendig, um noch einige Anpassungsarbeiten vorzunehmen“, teilte der Verfahrensverantwortliche Augustin Hueber vom Amt Straßenbau West mit. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro (davon 1,65 Millionen Euro Baukosten). Die Unterführung ist 5 Meter breit und weist eine lichte Höhe zwischen zwischen 2,55 Metern und 2,80 Metern auf. Übergeben wurden die Arbeiten am 18. November 2024. In einigen Jahren soll der nun provisorisch angelegte Abschnitt des Radweges zwischen Unterführung und Anbindung an die Algunder Landesstraße durch die bis dahin geschaffene, definitive Trasse abgelöst werden. Vorgesehen ist, dass die Etsch etwas weiter flussabwärts überspannt und die LS52 nicht mehr überquert wird. „Die entsprechenden Vorbereitungen für die Ausschreibung der Planung sind bereits im Gange“, teilte Martin Stifter von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt mit.
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