Sommerkursen der Sprachenzentren30 / 08 / 2025
2868 Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte haben vom 18. bis 29. August an 316 Sommerkursen der Sprachenzentren teilgenommen. Dafür wurden 158 Lehrpersonen eingestellt. Die Kurse fanden in größeren Ortschaften in ganz Südtirol statt.
Diese Sommerkurse für Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte, von den Sprachenzentren der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion organisiert, sind mittlerweile fixer Bestandteil der Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit anderen Familiensprachen als den Landessprachen.
Auffrischung und Vorbereitung auf das Schuljahr
Ziel der Sommerkurse ist es einerseits, jenen Schülerinnen und Schülern, die schon länger in Südtirol eine Schule besuchen, eine Auffrischung ihrer Sprachenkenntnisse zu ermöglichen. Anderseits sind die Sommerkurse von grundlegender Bedeutung für all jene, die im Sommer neu in Südtirol ankommen und sich darauf vorbereiten, am 8. September eine Schule in Südtirol zu besuchen.
„Diese Kurse sind ein wertvoller und wichtiger Beitrag“, erklärt Inge Niederfriniger, Koordinatorin der Sprachenzentren an der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion, „denn sie ermöglichen es Mädchen und Buben, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen oder sich einer neuen Sprache anzunähern, sodass sie gelassener ins neue Schuljahr starten können.“
„Es ist ein Engagement, das wir jeden Sommer erneuern“, betont Koordinatorin Niederfriniger, „denn wir glauben, dass das Erlernen von Sprachen der Schlüssel zur Teilhabe und zum Wachstum der gesamten Schulgemeinschaft ist.“
„Diese Kurse sind immer ein großer organisatorischer und finanzieller Aufwand, aber wenn wir sehen, mit welcher Freude die Kinder und Jugendlichen bei der Sache sind und mit welchem Engagement die Lehrpersonen sich einbringen, wissen wir, dass der Aufwand gut investiert ist“, unterstreicht Fabio Casati, Berater am Sprachenzentrum Bozen.
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