Wassermelone im Pestizid-Check30 / 08 / 2025

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Wassermelone im Pestizid-Check30 / 08 / 2025

Wassermelone im Pestizid-Check<span class="hitradio-master-datum">30 / 08 / 2025</span>

Die Wassermelone besteht zu rund 90 % aus Wasser und enthält nur etwa 37 kcal pro 100 g. Sie ist süß, aber zuckerarm, und eignet sich daher hervorragend als natürlicher Durstlöscher an heißen Tagen. Die Wassermelone ist der perfekte Sommersnack: Sie steht für Gesundheit, Sortenvielfalt, ressourcenschonenden Anbau und Rückstandssicherheit von Pestiziden. Besonders erfreulich: Sowohl konventionelle als auch biologische Produkte schneiden in den Tests von GLOBAL 2000 hervorragend ab. Wer sich zur Saison rund um den 3. August nachhaltig erfrischen will, findet in der Wassermelone das perfekte Essen für heiße Tage – sogar pikant als veganen Fischersatz.EinmaligRegelmä

Die Wassermelone zählt zu den beliebtesten Sommerfrüchten überhaupt – sie erfrischt durch den hohen Wasseranteil und ist dabei äußerst kalorienarm. Noch mehr als das schneidet die Wassermelone im Pestizid-Check hervorragend ab und ist auch konventionell produziert oft rückstandsfrei. Die Wassermelone ist damit ein interessantes Beispiel für nachhaltige Landwirtschaft, Sortenvielfalt und Genuss!Die Wassermelone (Citrullus lanatus) gehört zur Familie der Kürbisgewächse und ist damit ein Fruchtgemüse. Die Wassermelone stammt ursprünglich aus dem Nordosten Afrikas und wird laut National Geographic bereits seit mindestens 5.000 Jahren genutzt. Erste Darstellungen fanden sich im Grab des altägyptischen Pharaos Tutanchamun. Damals war die Frucht noch weißfleischig und bitter – sie diente vor allem als Wasserspeicher in Trockenzeiten. Über den Mittelmeerraum gelangte sie etwa ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. nach Europa.

Durch gezielte Züchtung entwickelte sich die heute bekannte rote, süße Dessertmelone. Weltweit sind über 1.200 Sorten bekannt, die sich in Größe, Farbe, Geschmack und Nutzung unterscheiden.

Sorten wie „Crimson Sweet“ oder „Sugar Baby“ dominieren den europäischen Handel. Neben der klassischen ovalen Form gibt es auch Mini-Melonen und in Asien gezüchtete quadratische oder herzförmige Varianten, die in Formboxen heranwachsen.

In Westafrika wird die sogenannte Egusi-Melone angebaut, deren proteinreiche Samen zu Mehl oder Öl verarbeitet werden. In anderen Regionen wird auch die Schale kulinarisch genutzt – etwa eingelegt oder kandiert.Im Rahmen des Pestizidprogramms, einer Kooperation von REWE und der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, wird wöchentlich frisches Obst und Gemüse auf Pestizid-Rückstände untersucht. Die Supermarkt-Kette setzt damit neue Maßstäbe für gesünderes Obst und Gemüse. Mit Hilfe strenger Grenzwerte und regelmäßiger Kontrollen zeigt REWE starkes Engagement für Gesundheit und mehr Nachhaltigkeit im Handel.

Zwischen 2022 und Mitte 2025 wurden insgesamt 48 Wassermelonenproben gezogen. Die Ergebnisse zeigen:

Die Wassermelone ist eine der am geringsten belasteten Früchte im Handel.

Die durchschnittliche Summenbelastung betrug lediglich 13 %. Damit lagen alle geprüften Produkte deutlich unter den PRP-Grenzwerten. Die Frucht ist damit eine ideale Wahl für gesundheits- und umweltbewusste Konsument:innen.Wassermelonen benötigen viel Sonne, durchlässigen, nährstoffreichen Boden und ausreichend Wärme. Sie werden in Europa vor allem in Spanien, Italien und Portugal angebaut. Die Hauptsaison beginnt im Mai und reicht bis September. Ab Herbst kommen Melonen aus Übersee (z. B. Brasilien oder Costa Rica) auf den Markt.

Auch in Österreich – etwa im burgenländischen Seewinkel – wird die Frucht mittlerweile angebaut. Bio-Melonen aus Österreich sind in begrenzten Mengen von Juni bis September erhältlich.

Geringer Wasserverbrauch

Die Wassermelone ist schon von Natur aus an trockenere Bedingungen angepasst: Manche Sorten benötigen nur wenig Regen oder künstliche Bewässerung – Grundwasser kann bereits ausreichen. Für stabilen Ertrag wird jedoch häufig Tröpfchenbewässerung eingesetzt. Dabei wird das Wasser direkt an die Wurzeln abgegeben – ein besonders effizientes Verfahren, da kaum Wasser verdunstet

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