Radikaler Kurswechsel nötig!05 / 09 / 2025
Das Bildungswesen in Süd-Tirol ist in einer Krise, und die Landesregierung ist dafür verantwortlich“, sagt Myriam Atz von der Süd-Tiroler Freiheit. Der muttersprachliche Unterricht an den deutschen Schulen leidet, da der hohe Ausländeranteil in den Klassen große Herausforderungen mit sich bringt. Anstatt Unterstützung für Sprachförderung zu bieten, ignoriert die Landesregierung die Bedürfnisse der Lehrkräfte und Eltern. „Die Unterrichtsqualität sinkt, und unsere Kinder leiden unter der Untätigkeit der Verantwortlichen“, so Myriam Atz. Der Mangel an qualifizierten Lehrkräften verschärft die Situation weiter, da oft unqualifizierte Personen unterrichten müssen – ein unhaltbarer Zustand für alle Beteiligten. Die wachsende Zahl von Schülern mit besonderen Bedürfnissen und der hohe Ausländeranteil sind selbst für erfahrene Pädagogen eine große Belastung.
Atz spart nicht mit klaren Worten: „Die jahrelangen Versäumnisse des Schullandesrates und der Bildungsdirektion sind ein Skandal! Wer ständig wegschaut, gefährdet bewusst die Qualität des Unterrichts und dadurch die Zukunft unserer Kinder. Es braucht endlich einen radikalen Kurswechsel!“
Auch beim Schülertransport zeichnet sich Jahr für Jahr dasselbe Desaster ab. Viele Eltern erhielten die Mitteilung, dass für ihre Kinder zu Beginn des Schuljahres kein Schülertransport fahren wird. Ein Grund dafür sind die unzureichenden Bedingungen für Betreiber. Die Bezahlung des Dienstes bleibt niedrig, während die Anforderungen an Sicherheit und Ausstattung steigen und damit auch die notwendigen Investitionen in moderne Fahrzeuge. Eltern und Betreiber beklagen zudem massive Intransparenz bei der Vergabe der Strecken. „Es herrscht Chaos und Willkür, und die Leidtragenden sind am Ende die Schüler, die auf verlässliche Transporte angewiesen sind“, so Atz weiter.
Myriam Atz betont, dass Lehrer, Schüler und Eltern geschlossen eine Wende fordern. „Wir brauchen eine echte Bildungsreform: mehr Investitionen in den Unterricht und zur Gewinnung qualifizierter Lehrkräfte, die Umsetzung von Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Unterrichtsqualität sowie Transparenz und faire Bezahlung im Schülertransport. Alles andere wäre ein Verrat an den Familien in Süd-Tirol.
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