Schülerverkehrsdienst effizient, zielorientiert und nachhaltig sichern10 / 09 / 2025

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Schülerverkehrsdienst effizient, zielorientiert und nachhaltig sichern10 / 09 / 2025

Schülerverkehrsdienst effizient, zielorientiert und nachhaltig sichern<span class="hitradio-master-datum">10 / 09 / 2025</span>

Die Abteilungen Bildungsförderung und Mobilität haben ein Maßnahmenpaket erstellt, um den Schülerverkehrsservice in den kommenden Jahren schrittweise zu verbessern. Jährlich nutzen Kinder und Jugendliche aller Alters- und Schulklassen diesen Dienst, der sicherstellt, dass sie pünktlich zur Schule und wieder nach Hause kommen. Dabei werden rund 3,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Im Schuljahr 2025/26 nutzen 4540 Kinder und Jugendliche den Dienst: 2634 in der Grundschule, 1162 in der Mittelschule, 335 in der Oberschule und 403 in der Berufsschule. 173 Anträge wurden abgelehnt, weil die Mindestanzahl an Schülern oder die erforderliche Distanz nicht erfüllt wurden, bereits ein Liniendienst auf der Strecke existiert oder die Schüler nicht an einer zuständigen Schule eingeschrieben sind.

Das Land stellte im vorigen Schuljahr für den Schülerverkehrsdienst zehn Millionen Euro bereit. „Dieser Dienst trägt wesentlich zur Stärkung des ländlichen Raums bei und beugt der Abwanderung vor. Darum ist es wichtig am Dienst festzuhalten, ihn den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen und dabei nachhaltig und langfristig abzusichern“, ist Bildungslandesrat Philipp Achammer überzeugt.

Die Mitarbeiter in den Ämtern für Personenverkehr und für Schulfürsorge hätten intensiv darauf hingearbeitet, damit die Schülerverkehrsdienste zu Schulbeginn bereitstehen. „In enger Zusammenarbeit mit den Südtiroler Mietwagenkonsortium KSM ist es gelungen, rund 99 Prozent der Dienste ab Schulbeginn regulär zu starten“, informiert Martin Vallazza, Direktor des Ressorts Infrastrukturen und Mobilität. Bei den wenigen Diensten, die nicht am ersten Tag starten, werden die Eltern und Schulen direkt informiert. Es wird parallel intensiv an Lösungen gearbeitet, sodass die Dienste kurz nach Schulstart starten sollten.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider zeigt sich sehr zufrieden, dass die Schülerverkehrsdienste wieder organisiert werden konnten: „Als Familienvater weiß ich, wie wichtig und beruhigend ein sicherer Schulweg für die Eltern ist. Unabhängig davon, ob die Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder eben mit dem Bus unterwegs sind. Gerade für entlegenere Ortsteile ist ein verlässliches Schülerverkehrsdienst wertvoll, das von unseren Südtiroler Mietwagenunternehmern durchgeführt wird.“

Auf Antrag der beiden Landesräte Achammer und Alfreider hat sich die Landesregierung am 9. September mit diesem Thema befasst. In den vergangenen Jahren ergaben sich unterschiedliche Herausforderungen, die man mit mehreren Maßnahmen angeht. Ausgearbeitet wurde dieses von den zuständigen Stellen aus den Bereichen Bildungsförderung und Mobilität.

Vorgesehen ist, dass bereits im Schuljahr 2025/26 Anfragen für so genannte Budgetfahrten (Fahrten bei Wahlpflichtfächern) vereinfacht werden und Therapiefahrten nur mehr vormittags zwischen 9 und 12 Uhr übernommen werden. Dies soll garantieren, dass sich diese Fahrten zeitlich nicht mit den Schulfahrten überschneiden. In einem zweiten Schritt sollen im Schuljahr 2026/27 unter anderem die Ansuchen mehrjährig gültig sein und nur mehr online (mittels SPID/CIE-Zugang) eingereicht werden können. Ober- und Berufsschüler sollen bei nachmittäglichen Rückfahrten von der Schule künftig auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Ab dem Schuljahr 2027/28 soll es einen neuen Dienstleistungsvertrag geben, vorgesehen ist zudem die Einführung eines Beschwerdemanagements.

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