11,5 Millionen Euro für moderne Medizingeräte bis 202701 / 10 / 2025

Das Land investiert 11,5 Millionen Euro in Medizingeräte für Südtirols Krankenhäuser und Dienste vor Ort. „Wir wollen modernisieren und die Patienten besser betreuen“, erklärt Landesrat Messner. Die Landesregierung beschloss am 30. September, neue medizinische Geräte für den Südtiroler Sanitätsbetrieb zu kaufen. Bis 2027 stehen insgesamt 11,5 Millionen Euro aus dem Landesgesundheitsfonds zur Verfügung, davon 8 Millionen Euro allein im Jahr 2025. „Diese Investition ermöglicht es den Krankenhäusern und lokalen Diensten, moderne Geräte zu nutzen. Sie helfen uns, präzise Diagnosen zu stellen und den steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden“, sagt Messner.
Angeschafft werden sowohl größere als auch kleinere Geräte. „Zu den Großgeräten zählen etwa Ultraschallgeräte, Magnetresonanztomographen, Computertomographen oder Röntgenanlagen. Kleingeräte sind zum Beispiel Patientenmonitore, Infusionspumpen, Zentrifugen oder Defibrillatoren“, erklärt Messner. Für das heurige erste Jahr der Umsetzung sind 6,2 Millionen Euro für Großgeräte und 1,8 Millionen Euro für Kleingeräte vorgesehen.
Für den Gesundheitsbezirk Bozen ist mit 2,66 Millionen Euro unter anderem der Kauf von drei neuen CT-Geräten (Computertomographen) geplant, ebenso wie die Ausstattung der neuen Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Modernisierung der Neugeborenenintensivstation. Der Gesundheitsbezirk Meran wird mit Investitionen von rund 1,38 Millionen Euro mit zwei Röntgentischen und einem Elektroskalpell sowie einem CT-Gerät ausgestattet. Für den Gesundheitsbezirk Brixen wird die Ausstattung des Ambulanzbereichs Endourologie verbessert und ein neues Ultraschallgerät gekauft, und zwar mit Investitionen von 560.000 Euro. Der Gesundheitsbezirk Bruneck erhält ein CT-Bone-Beam und zwei Operationstische, die mit 300.000 Euro zu Buche schlagen. Für den gesamten Sanitätsbetrieb werden zudem 55 Befundungs-Workstations, drei Magnetresonanztomografie-Updates und eine Cybersecurity-Lösung finanziert, wofür es Investitionen von 1,22 Millionen Euro braucht.
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