Gemeinschaftshäuser für Eppan und Mals01 / 10 / 2025

Die Landesregierung hat das Investitionsprogramm 2025–2029 für wohnortnahe Dienste beschlossen. In Mals und Eppan sind neue Gemeinschaftshäuser geplant, kündigt Landesrat Messner an. Am 30. September genehmigte die Landesregierung auf Vorschlag von Gesundheitslandesrat Hubert Messner ein Investitionsprogramm von 38,3 Millionen Euro für medizinische Einrichtungen. Diese Summe wird den bereits bis 2024 investierten 15,7 Millionen Euro hinzugefügt. „Wir investieren, um die Gesundheitsdienste näher zu den Menschen zu bringen, damit Hilfe schnell und in modernen Strukturen vor Ort erfolgt“, sagt Messner. Zwei zusätzliche Gemeinschaftshäuser wurden im Programm eingefügt. In Mals wird der bestehende Sprengelsitz zu einem Gemeinschaftshaus ausgebaut, wofür 1,43 Millionen Euro bereitgestellt werden. In Eppan wird ebenfalls ein modernes Gemeinschaftshaus geplant, das ab 2028 umgesetzt wird. Damit steigt die Zahl der geplanten Gemeinschaftshäuser in Südtirol von zehn auf zwölf.
Darüber hinaus umfasst das Programm weitere zentrale Vorhaben für den Gesundheitsbereich: In Bozen entsteht der neue Sprengel Oberau-Haslach (Investition: 14,9 Millionen Euro), für den nun nach einer komplexen urbanistischen Änderung die Ausführungsplanung weitergeht. In Leifers wird derzeit der neue Sprengel „Leifers – Branzoll – Pfatten“ mit integriertem Gemeinschaftshaus gebaut. Dort entstehen Synergien, weil künftig auch Palliative-Care und Sozialdienste untergebracht werden (Investition: 21,4 Milionen Euro). In Neumarkt wird ein Gemeinschaftshaus mit Gemeinschaftskrankenhaus und wohnortnaher Einsatzzentrale verwirklicht. Es bietet Ambulatorien und Diagnostik und wird zudem 20 Intermediärbetten beherbergen.
Außerdem sind Studien für neue Vorhaben vorgesehen, wofür 50.000 Euro in die Hand genommen werden. Hinzu kommt die Sanierung des Sprengels „Eggental-Schlern“ in Kardaun, für die nun mit einer Investition von 350.449 auch die Restkosten für die energetische Erneuerung abdeckt werden.
Mit dem Beschluss vom 30. September ersetzt das neue Programm das bisherige Investitionsprogramm 2024–2028. Die Finanzierung für 2025 bis 2027 ist im Landeshaushalt bereits gedeckt. Für 2028 und 2029 hat die Landesregierung die notwendigen Mittel vorgesehen.
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