Stadionverbot aufgehoben02 / 10 / 2025
Gericht in Bozen hebt Verfügung auf.Fünf Ultras des HC Bozen dürfen wieder ins Stadion, da das Gericht das Verbot wegen der Zerstörung einer Raststätte im Jänner aufgehoben hat.
Im Januar 2025 war die Lage bei einem Auswärtsspiel in Villach auf einer Autobahnraststätte im Eisacktal zugespitzt. In der Folge beschloss der damalige Quästor , gegen zwölf HCB-Ultras Stadionverbote zwischen fünf und zehn Jahren.Nun hob das Verwaltungsgericht für fünf Ultras die Stadionverbote und das Besuchsverbot von Autoraststätten wieder auf. Es könne nicht nachgewiesen werden, dass die fünf Personen gewalttätig geworden seien und auch andere Personen in Gefahr gebracht hätten.Auch würden die Ermittlungen keine Hinweise liefern, dass bei der Entwendung von Wertgegenständen aus der Raststätte Gewalt angewandt worden sei.
Für die fünf Ultras bedeutet das, dass sie die Hockey-Spiele des HC Bozen sowohl zu Hause als auch auswärts in der Ice Hockey League wieder besuchen können. Momentan gibt es keine Einschränkungen für sie. Es ist unklar, ob der Quästor und das Innenministerium, die für die Stadionverbote zuständig sind, Berufung einlegen werden. Falls ja, müsste das Thema Stadionverbot vor dem Staatsrat in Rom geklärt werden. Die Urteile am Verwaltungsgericht sind unabhängig von dem Strafverfahren, in dem den Ultras eine Haftstrafe wegen mutmaßlichem Raub und Sachbeschädigung droht.
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