Euregio-Baukulturpreis erstmals verliehen08 / 10 / 2025

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Euregio-Baukulturpreis erstmals verliehen08 / 10 / 2025

Euregio-Baukulturpreis erstmals verliehen<span class="hitradio-master-datum">08 / 10 / 2025</span>

Der Euregio-Baukulturpreis wurde an Studio Lois (Tirol), Lukas Mayr (Südtirol) und Campomarzio (Trentino) vergeben, während der Publikumspreis an „he und du“ (Tirol) ging. Motto: „Weiterbauen am Bestand und in Umgebung“. Die Preisverleihung fand am 6. Oktober im Innsbrucker Landhaus statt und ehrte Persönlichkeiten mit einem vorbildlichen Umgang mit Baukultur. Architekten, die Umbauten oder Sanierungen in den drei Ländern durchgeführt haben, waren eingeladen teilzunehmen. Insgesamt wurden 55 Projekte eingereicht: 27 aus Tirol, 19 aus Südtirol und neun aus dem Trentino. Eine Jury wählte einen Preisträger pro Land: Studio Lois, Lukas Mayr und Campomarzio erhielten eine Bronzeskulptur von Lois Anvidalfarei für ihren respektvollen Umgang mit bestehender Baukultur. Der Publikumspreis wurde durch Online-Voting ermittelt und ging an das Architekturbüro he und du für das Projekt „FELSA“, das eine Lithografie des ladinischen Künstlers Anvidalfarei gewann.

Der Tiroler Alt-Landeshauptmann Wendelin Weingartner hat den Euregio-Baukulturpreis mitinitiiert und stiftet ihn für vier Ausgaben. Herausragende Bauprojekte sollen beispielhaft zeigen, wie Bauen die Umwelt, Lebensqualität und Identität positiv prägen kann.

Wie der Euregio-Präsident, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle betont, schärft der neue Preis das Bewusstsein doppelt: „Einerseits für die gemeinsame kulturelle Basis in der Euregio, andererseits für die Baukultur. Architektur und nachhaltiger Umgang mit Bestand sind zentrale Mittel, um unseren Lebensraum lebenswert zu gestalten und vielfachen Mehrwert zu schaffen“.

Auch Südtirols Kulturlandesrat Philipp Achammer betont: „Mit dem Euregio-Baukulturpreis setzen wir ein starkes Zeichen für qualitätsvolles und identitätsstiftendes Bauen im Euregio-Raum. Die Verbindung von Tradition und Innovation schafft nachhaltigen Mehrwert für unsere Lebensräume und spiegelt unsere Identität wider.“

Der Trentiner Landesrat für Wohnpolitik, Simone Marchiori, erklärt: „Der heute verliehene Euregio-Preis würdigt die Fähigkeit, unter Achtung der Geschichte und Identität unserer Gebiete auf eine Art und Weise zu bauen, die das Gebiet aufwertet.“

Die Fachjury mit Landschaftsarchitektin Rita Illien, Bauingenieur Jürg Conzett und Architekt Armando Ruinelli bestimmte die Preisträger.

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