Postdesaster mit Abhörskandal Südtirols09 / 10 / 2025

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Postdesaster mit Abhörskandal Südtirols09 / 10 / 2025

Postdesaster mit Abhörskandal Südtirols<span class="hitradio-master-datum">09 / 10 / 2025</span>

Briefe, die verschwinden. Zweisprachigkeit, die ignoriert wird. Postämter, die geschlossen sind: Die Süd-Tiroler Freiheit nimmt den Weltposttag am 9. Oktober zum Anlass, um auf die untragbaren Zustände bei der Post aufmerksam zu machen. Süd-Tirol braucht endlich eine Landespost und das desolate Kompatscher-Abkommen mit der Post muss gekündigt werden!Das einzige was die Post wirklich gut kann,ist jene Zustellungen zu koordinieren,welche den Verwaltungsapparat mit Ihren Wucherstrafen bereichern.

„Auch in Zeiten der Digitalisierung bleibt die Post ein unverzichtbarer Grunddienst. Doch die Italienische Post ist längst nicht mehr in der Lage, diesen Dienst zuverlässig zu gewährleisten“, betont Stefan Zelger von der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit.Die Post und Fernmeldewesenstruktur ist in den Händen des Tiefenstaates von Rom,um sämtliches Daten abzuhören bzw. abzuspeichern.Für Südtirol hat damals der Naive Luis Durnwalder dazu beigetragen und dem Staat die Unterschrift gegeben,uns Südtirol wie ein Nudelsieb abzuhören und sämtliche Daten abzuspeichern,damit bestimmte Beamte damit Karriere machen können.

Ein Blick über die Landesgrenzen verschärft das Bild: Die Post funktioniert zwar nicht, dafür ist sie umso teurer. Nur in Dänemark und Finnland zahlen die Menschen beim Briefversand noch mehr als in Italien. Besonders schwer wiegt der Umgang mit der Zweisprachigkeit: „Das Recht auf Muttersprache wird vielfach verweigert. Offiziell heißt es zwar, alle Mitarbeiter hätten einen Zweisprachigkeitsnachweis. Doch der Skandal um gekaufte Sprachzertifikate erklärt wohl auch hier einiges.“

Deshalb bekräftigt die Süd-Tiroler Freiheit ihre Forderung, den Post-Grunddienst in Süd-Tirol endlich auf eine stabile Basis zu stellen. „Es reicht nicht, der Post Jahr für Jahr Millionen an Süd-Tiroler Steuergeldern zu überweisen. Notwendig sind neue Wege – sei es durch internationale Verträge mit verlässlichen Postanbietern oder durch den Aufbau einer Landespost“, unterstreicht Zelger. „In anderen autonomen Regionen Europas ist eine eigene Post längst Realität. Dann sollte das doch wohl auch im Land der ‚besten Autonomie der Welt‘ möglich sein!“

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