Hybrid Cinema13 / 10 / 2025

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Hybrid Cinema13 / 10 / 2025

Hybrid Cinema<span class="hitradio-master-datum">13 / 10 / 2025</span>
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ZeLIG lädt von 14. Oktober bis 17. Dezember zu 7 Abenden mit besonderen Filmen, die von namhaften Fachleuten begleitet werden. Die Veranstaltungen stehen allen offen.

Hybrid Cinema bedeutet, dass nicht alle Filme dieser Reihe demselben Genre angehören, da gibt es Dokumentarfilme genauso wie Filme mit animierten Sequenzen, Mischungen von Fiktion und Realität, Musik und sogar Musical, und Filme, die einzelne Elemente vermischen.

Die Filme sind zwischen den Jahren 1975 und 2024 entstanden und führen in das afroamerikanische Amerika genauso wie nach Palästina, nach Europa und zu den Grenzen zwischen Kino und Leben.

An jedem der 7 Abende gibt es einen Gast, der den Film begleitet, alles renommierte Gäste.

Rosario Gallone gründete in Neapel mit seinen eigenen VHS-Kassetten die erste Mediathek, später dann die erste Filmschule Süditaliens, Pigrecoemme, außerdem ist er Filmkritiker und Autor. Als solcher wird er am 14. Oktober um 18h in der Buchhandlung Cappelli sein Buch „Storia del Black Cinema“ vorstellen.

Am 15. Oktober um 20h zeigt er an der ZeLIG „Killer of Sheep“ von Charles Burnett (1978), ein immaginäres Porträt einer afroamerikanischen Arbeiterfamilie in einem verfallenen Viertel.

Am 22. Oktober um 20 Uhr stellt Ilaria Feole „The Arbor“ von Clio Barnard (2010) vor, einen Film, der das Leben der Dramaturgin Andrea Dunbar auf besondere Weise rekonstruiert: Lippensynchron sprechen Darstellende auf der Bühne die realen Stimmen ihrer Familie nach. Ilaria Feole ist Autorin und lehrt an der Filmschule Luchino Visconti (MI) und an der Scuola Holden (TO).

Am 29. Oktober um 20 Uhr zeigt Pedro Armocida Stefano Savonas „La Strada dei Samouni“, (2018) bei dem eine palästinensische Familie im Mittelpunkt steht, die von ihren Kriegserfahrungen berichtet und das in einer Mischung von realen Aussagen und animierten Passagen. Der spanische Dozent und Filmkritiker Armocida lehrt u.a. an der Sapienza in Rom und leitet das Filmfestival von Pesaro und ist Vizepräsident des SNCCI (Gewerkschaft der FilmkritikerInnen)

Am 5. November um 20 Uhr kommt der künstlerische Leiter des Bolzano Filmfestival Bozen Vincenzo Bugno an die ZeLIG und zeigt „Reas“ von Lola Arias (2024), in dem Frauen ihre Erfahrungen als Gefangene mit den Mitteln des Musicals aufarbeiten. Vincenzo Bugno leitet auch den World Cinema Fund der Berlinale, ist Autor und lebt in Berlin.

Am 26. November um 20 Uhr zeigt Dominik Kamalzadeh „Close-Up“ von Abbas Kiarostami (1990), in dem dieser Kino und Leben anhand einer Hauptfigur mischt, die tut so als wäre sie ein berühmter Regisseur. Der Wiener Dominik Kamalzadeh ist Co-Direktor der Diagonale, Autor und Filmkritiker.

Am 17. Dezember um 20 Uhr bringt Emanuela Martini den Klassiker „Nashville“ von Robert Altmann (1975), in dem Country Musik und deren Interpreten und Interpretinnen im Vordergrund stehen und zu einer immaginären Dokumentation verflochten werden, die schließlich ein Porträt der 1970er Jahre in den USA ergibt. Emanuela Martini ist Autorin und Filmkritikerin, hat viele Filmfestivals mitgestaltet, derzeit ist dies die Festa del Cinema in Rom.

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