ZeLIG und das BFFB16 / 10 / 2025

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

ZeLIG und das BFFB16 / 10 / 2025

ZeLIG und das BFFB<span class="hitradio-master-datum">16 / 10 / 2025</span>
Logo des Südtiroler Pressedienstes auf schwarzem Hintergrund.

Intensivere Zusammenarbeit zwischen Festival und Filmschule. Die Studierenden werden beim BFFB im April dabei sein, dokumentieren und erstmals den ZeLIG-Preis vergeben.

Wenn im April kommenden Jahres die 39. Ausgabe des Bolzano Filmfestival Bozen (BFFB) stattfindet, wird der Filmschule ZeLIG eine neue Rolle zukommen.

Die ZeLIG wird nicht nur interessiertes Publikum stellen und den einen oder anderen Film zeigen, sondern sie wird in drei verschiedenen Bereichen aktiv am Festival teilnehmen. Dadurch festigt sich die Zusammenarbeit zwischen der Filmschule ZeLIG, dem BFFB und dem Filmclub.

„Das Filmland Südtirol setzt sich aus vielen einzelnen Bausteinen zusammen, und je enger diese in Verbindung treten, desto sinnvoller ist es. Das gilt auch für die Zusammenarbeit zwischen BFFB und ZeLIG, die durch den ZeLIG-Preis sichtbarer wird. Den Studierenden bringt die Festivalerfahrung neue Perspektiven und dem Filmland Südtirol einen offenen Blick in die Zukunft“, sagt Renate Mumelter, die Präsidentin der ZeLIG-Genossenschaft.

Erster ZeLIG-Preis

Eine Jury, in welcher Studierende des neuen Trienniums vertreten sein werden, vergibt den mit 1.000 Euro dotierten Preis unter zehn Filmen, die von der künstlerischen Leitung des Festivals aus den Sektionen Wettbewerb, RealeNonReale, BFFB Special, Focus und Kleinsprachen DOC nominiert wurden.

Der Preis geht jenseits aller Kategorien an ein Werk, in dem Elemente, Praktiken und Regietechniken erkennbar sind, die mit den Produktionsarten dokumentarischer Formen verbunden sind.

Vincenzo Bugno, künstlerischer Leiter des BFFB, ergänzt in diesem Zusammenhang: „Wir stellen mit diesem Preis auch die klassischen Definitionen von Dokumentarfilm und Fiktion weiter in Frage. Wir wollen vielfältige künstlerische Wege zeigen, die sich gegenseitig beeinflussen, sich voneinander entfernen und wieder annähern. Und die es uns ermöglichen, hinter die Fassade der Dinge zu blicken. All das ist Kino.“

Berücksichtigt werden daher auch Werke, die auf den ersten Blick rein fiktional erscheinen, ebenso wie solche, die sich durch formale und strukturelle Entscheidungen auszeichnen, die stärker an Wahrnehmung und Gestaltung des Dokumentarischen angelehnt sind. Es handelt sich um einen sektionsübergreifenden Preis, sowohl in Bezug auf die Festivalsektionen als auch auf das Profil der berücksichtigten Werke.

Festivalbegleitung

Eine zweite Gruppe von ZeLIG-Studierenden wird die Aufgabe übernehmen, das Festivalgeschehen in Bild und Ton zu dokumentieren und eine dritte Gruppe wird sich schriftlich mit dem Gebotenen auseinandersetzen und so Erfahrungen in Richtung Filmkritik sammeln.

Den Studierenden bietet sich so die Möglichkeit, direkter und tiefer ins Festivalleben einzutauchen. Dem Festival hingegen bietet sich die Möglichkeit auch mit jüngeren Perspektiven in Kontakt zu sein.

Kontakt: Emanuele Vernillo – emanuele.vernillo@zeligfilm.it 0039 377 953 9119

Offizielle Pressepartner