Haushalt Italien in Ausarbeitung20 / 10 / 2025

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Haushalt Italien in Ausarbeitung20 / 10 / 2025

Haushalt Italien in Ausarbeitung<span class="hitradio-master-datum">20 / 10 / 2025</span>
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Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stellte am Freitag die Hauptpunkte des Haushaltsentwurfs vor. „Es ist ein solider Haushalt, der sich auf die wichtigsten Themen konzentriert: Familie, Geburtenrate, Steuerentlastung, Gesundheitswesen und Unternehmenshilfe“, sagte Meloni. Besonders wichtig ist die Steuerentlastung für mittlere Einkommen um zwei Prozentpunkte. Wer zwischen 28.000 und 50.000 Euro brutto jährlich verdient, zahlt künftig nur noch 33 Prozent Einkommensteuer statt 35 Prozent.

Finanzminister Giancarlo Giorgetti sagte, dass Firmen acht Milliarden Euro für Investitionen bekommen. Es gibt Steuervergünstigungen für die Einstellung von Mitarbeitern mit unbefristeten Verträgen. Außerdem sollen Banken und Versicherungen mit zusätzlichen 4,4 Milliarden Euro belastet werden, was er für „verträglich“ hält.

Die Opposition, vertreten durch Elly Schlein, kritisiert den Haushalt: „Es ist ein Sparhaushalt. Die Ausgaben für die Verteidigung steigen, während im Gesundheitswesen gespart wird. Sechs Millionen Italiener erhalten keine Behandlung mehr.“

Wirtschaftsberater Dieter Plaschke hebt hervor, dass die Regierung viele Menschen erreicht: „Es gibt mehr Personen, die 28.000 bis 50.000 Euro verdienen, als solche mit über 50.000 Euro.“ Er weist außerdem auf die Unterstützung für Umbauarbeiten hin, die durch die steuerliche Absetzbarkeit für Haupt- und Zweitwohnungen bleibt.Die geplante Sondersteuer auf Banken und Versicherungen führt zu Diskussionen. Wirtschaftsberater Plaschke hält sie für falsch: „Man sollte florierende Sektoren nicht bestrafen.“ Gewerkschafter Tschenett sagt, dass höhere Gewinne auch höhere Steuern rechtfertigen. Nächstes Jahr wird die Sondersteuer jedoch nicht eingeführt.Gewerkschafter Tony Tschenett vom ASGB hält die Entlastung von zwei Prozentpunkten für zu wenig: „Das wird kaum jemand merken“, sagt er. Er lobt jedoch, dass Lohnerhöhungen steuerlich gefördert werden, was eine langjährige Forderung der Gewerkschaften ist.

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