Geoblocking25 / 10 / 2025

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Geoblocking25 / 10 / 2025

Geoblocking<span class="hitradio-master-datum">25 / 10 / 2025</span>

Lh Kompatscher betonte beim FUEN-Kongress am 23. Oktober in Bozen die Bedeutung des Abbaus des Geoblockings für ein einheitliches Europa. Die Interessen der Minderheiten standen im Fokus des Kongresses der Federal Union of European Nationalities (FUEN). Loránt Vincze, FUEN-Präsident und Mitglied des Europäischen Parlaments, sagte, dass Minderheiten keinen Schaden anrichten, sondern einen kulturellen, sprachlichen und wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Er hob hervor, dass Südtirol ein gutes Beispiel für Minderheitenschutz sei. Im ersten Panel ging es um das wichtige Thema Geoblocking, da audiovisuelle Inhalte aus anderen europäischen Ländern in Südtirol noch blockiert sind. Deshalb unterstützt Südtirol den Abbau des Geoblockings. „Das Zugänglich-Machen von Inhalten über Grenzen hinweg ist ein logischer Schritt, um das fortzusetzen, was 2018 begann, als die Handelsgrenzen für Onlinekäufe fielen“, erklärte Landeshauptmann Kompatscher. Er betonte, dass der Abbau des Geoblockings ein sichtbarer Schritt wäre, der zeigt, dass sich die EU um die Anliegen der Menschen kümmert. Daniel Alfreider, Landesrat und Vize-Präsident der FUEN, fügte hinzu, dass Geoblocking dem Geist der europäischen Einigung widerspricht. Günther Platter, Direktor der Rundfunkanstalt Südtirol (RAS), sprach über die RAS-Streaming-App und die Absicht, Verhandlungen mit dem Schweizer Fernsehen aufzunehmen. Während des Kongresses wird Südtirol mit seinen Minderheiten und Besonderheiten näher vorgestellt, einschließlich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Minderheitensprachen und FUEN-Delegiertenversammlungen. Die FUEN vereint über 100 Organisationen für Minderheiten aus 36 europäischen Ländern.

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