Euregio Zentren der Geschichtsforschung vernetzt29 / 10 / 2025

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Euregio Zentren der Geschichtsforschung vernetzt29 / 10 / 2025

Euregio Zentren der Geschichtsforschung vernetzt<span class="hitradio-master-datum">29 / 10 / 2025</span>
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Euregio-Tagung in Trient: Am 28. Oktober wurden innovative Forschungszentren mit einem interdisziplinären Ansatz vorgestellt, um die Vergangenheit zu erforschen und die Zukunft zu gestalten. Diese Zentren widmen sich verschiedenen Bereichen der Geschichtsforschung und präsentierten sich erstmals gemeinsam in der Casa Moggioli in Trient. Simone Marchiori, der Trentiner Landesrat, betonte, dass vernetzte Institutionen voneinander lernen und zusammenarbeiten können, was das Bewusstsein für die gemeinsame Geschichte der Euregio stärkt. Elisa Bertò äußerte, dass der Austausch zwischen führenden Institutionen in den Bereichen Geschichte und Museen die Forschung bereichern kann. Von der Universität Innsbruck wurden drei interdisziplinäre Projekte vorgestellt, darunter das neue Forschungszentrum „Regionalgeschichte Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“, das das historische Bewusstsein in der Euregio stärken möchte. Neuhauser stellte fest, dass das Verständnis der Vergangenheit hilft, die Gegenwart und Zukunft besser zu meistern. Die Zusammenarbeit mit lokalen Archiven, Museen und Institutionen wie der Euregio ist dabei wichtig.

Erstmals präsentierte Günter Mühlberger die Ergebnisse des Habsburgischen Katasters online. Dieses Citizen-Science-Projekt hat die Grund- und Bauparzellen in Tirol bis zur Zeit der Habsburger digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Interdisziplinäre Studien, über die Maximilian Gröber berichtete, haben sich mit den hydrologischen Veränderungen in den Tiroler Wäldern beschäftigt. Sie kombinierten historische und hydrologische Analysen, um zu untersuchen, wie die Waldbewirtschaftung im 19. Jahrhundert das Hochwasserrisiko beeinflusste.

Verwaltung erforschen, Zusammenhalt fördern
Das Interuniversitäre Forschungszentrum OSAII untersucht die Verwaltung in Italien. Laut Floriana Galluccio von der Universität Neapel „L’Orientale“ und Luigi Blanco von der Universität Trient will dieser Forschungspool ein staatsweites Observatorium und einen multimedialen Atlas schaffen, um den institutionellen Zusammenhalt zu stärken.

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