Am 31. Oktober 1517 bzw. am Abend vor Allerheiligen schlug Martin Luther seine 95 Thesen an der Pforte der Wittenberger Schlosskirche an30 / 10 / 2025

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Am 31. Oktober 1517 bzw. am Abend vor Allerheiligen schlug Martin Luther seine 95 Thesen an der Pforte der Wittenberger Schlosskirche an30 / 10 / 2025

Am 31. Oktober 1517 bzw. am Abend vor Allerheiligen schlug Martin Luther seine 95 Thesen an der Pforte der Wittenberger Schlosskirche an<span class="hitradio-master-datum">30 / 10 / 2025</span>

Der Reformationstag in der Schweiz ist mit der Reformation verbunden. Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche und trieb die Spaltung der Kirche voran. Historisch ist der Thesenanschlag nicht eindeutig belegt, da Luther viele Texte bereits als Briefe an kirchliche Führer geschickt hatte. Auch die theologischen Auswirkungen der Thesen werden diskutiert, da es viele andere wichtige Schriften von Luther gibt.

In kirchlicher Hinsicht wird der Reformationstag weniger in Relation zu Martin Luther gesetzt, sondern nimmt eher inhaltlich auf den Kern des Reformationsgedankens Bezug. Dieser besteht in Luthers Ansichten zur Lehre von der Rechtfertigung des Sünders allein durch den Glauben.

Die ersten Feiern zum Reformationstag begannen kurz nach dem Thesenanschlag, wobei der Geburtstag und Todestag von Martin Luther (10. November und 18. Februar) zuerst gefeiert wurden. Der 31. Oktober wurde 1617 von Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen als Festtag festgelegt und auch für die 200- und 300-Jahr-Feiern 1717 und 1817 gewählt. Der Reformationstag war nur in Thüringen ein Feiertag und wurde dort 1921 abgeschafft. In der DDR fanden bis 1966 nur in einigen Bezirken Feiern statt.

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