Skifahren überteuert03 / 11 / 2025
Der italienische Verbraucherverband Assoutenti weist auf die hohen Preise für Skipässe hin. Ein Vergleich zwischen den Preisen der Saison 2021/22 und der aktuellen Saison zeigt, dass in einigen Skigebieten die Preise um bis zu 38 Prozent gestiegen sind. In Südtirol liegen die Preise im Mittelfeld. Der Verbraucherschutzverband hält diese Erhöhungen für unverständlich und inakzeptabel, da die Inflation nicht so stark gestiegen ist und die Energiepreise wieder normal sind. Die Tageskarte für das Gebiet “Dolomiti Superski” ist in den letzten vier Jahren um 28 Prozent teurer geworden. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Anstieg für eine Tageskarte 3,6 Prozent und für einen Saisonskipass 2,6 Prozent. Heuer kostet eine Tageskarte in den Dolomiten-Skigebieten bis zu 86 Euro. Laut Assoutenti sind auch die Kosten für Skiurlaube gestiegen; in Südtirol sind die Beherbergungskosten in den Wintersportorten in den letzten vier Jahren um 36 Prozent gestiegen. Die Gastronomie in den Südtiroler Skigebieten ist um 26 Prozent teurer geworden, während die Preise im Aostatal nur um 16 Prozent gestiegen sind. Besonders stark sind die Preise in Livigno gestiegen, wo eine Tageskarte von 52 auf 72 Euro, also um 39 Prozent, teurer wurde. Der Verkauf der Saisonskipässe in Südtirol hat bereits begonnen, die meisten Skigebiete öffnen Ende November oder Anfang Dezember; nur die Gletscherskigebiete Schnals und Sulden sind bereits geöffnet, jedoch laufen dort nicht alle Lifte.
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