Speedboxen in Südtirol außer Betrieb.08 / 11 / 2025

Mit Speedboxen wollten die Gemeinderäte Geld verdienen, doch diese wurden nun außer Betrieb gesetzt, da die Eichung und Normen nicht eingehalten wurden. Das Verkehrsministerium hat angeordnet, alle Blitzgeräte zu erfassen, wodurch in Südtirol keine automatische Geschwindigkeitsüberwachung mehr stattfindet, so Dominik Oberstaller vom Gemeindenverband. Die festen Geräte sind derzeit stillgelegt, was bedeutet, dass in vielen Gemeinden die Geschwindigkeitsüberwachung nicht mehr praktiziert wird. Nur größere Städte und die Straßenpolizei haben mobile Radargeräte. Verkehrsminister Matteo Salvini fordert, dass bis Ende November alle in Italien eingesetzten Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte erfasst werden. Die Gemeinden in Südtirol arbeiten daran, ihre Daten einzupflegen, da Geräte, die nicht erfasst werden, nicht eingesetzt werden dürfen. Eine wichtige Frage bleibt, ob die Geräte homologiert sein müssen, damit die Polizei Bußgelder erheben kann. Antworten dazu sind momentan unklar. Salvini möchte eine Homologierungspflicht einführen, aber das Dekret wird noch in Brüssel geprüft. Die Gemeinden müssen abwarten, wie sie vorgehen sollen, sagt Christian Carli, Vorsitzender der Vereinigung der Ortspolizisten.
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