Zusammenarbeit zu digitalen Ressourcen für Minderheitensprachen12 / 11 / 2025
Workshop zur digitalen Transformation für Regional- und Minderheitensprachen im Rahmen der South Tyrol Free Software Conference SFSCON bringt IT-Experten aus verschiedenen EU-Ländern zusammen. Sprecher von Minderheitensprachen nutzen Computer, Tablets und Smartphones und benötigen digitale Werkzeuge, um ihre Sprache online zu verwenden. Am 7. November organisierte die Abteilung Ladinische Bildungs- und Kulturverwaltung einen Workshop im NOI Techpark in Bozen, geleitet von Mathias Stuflesser. Experten aus Norwegen, Griechenland und Italien tauschten sich mit dem Institut für Angewandte Sprachwissenschaft von Eurac Research und anderen ladinischen Interessierten aus. Der Workshop ist ein erster Schritt für das Projekt DIGI-RLF, das eine Digitalisierungsstrategie für das Ladinische, Rätoromanische und Friaulische entwickeln soll. Mathias Stuflesser lädt Fachleute und Bürger ein, sich an der Digitalisierung des Ladinischen zu beteiligen: „Die Zusammenarbeit mit anderen Minderheitensprachen bietet dem Ladinischen große Chancen. Gemeinsam können wir große Ziele wie automatische Übersetzung und künstliche Intelligenz erreichen.“
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