Landesregierung befasst sich Klimaanpassungsstrategie15 / 11 / 2025

Die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz wird beauftragt, eine regionale Strategie zur Anpassung an den Klimawandel im „Klimaplan Südtirol 2040“ zu erstellen. Südtirol ist stark vom Klimawandel betroffen, mit steigenden Temperaturen und extremen Wetterereignissen wie Starkregen und Dürre. Daher sind Anpassungen notwendig. Am 14. November hat sich die Landesregierung mit dieser Strategie befasst. Die Grundlage bildet ein Dokument von Eurac Research, das die Klimarisiken und -folgen in neun Sektoren für Südtirol analysiert und Maßnahmen zur Anpassung vorschlägt. Die Landesregierung bestätigt die Empfehlungen des Eurac-Dokuments. Landeshauptmann Arno Kompatscher betont, dass neben der Reduzierung von Emissionen auch die Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels wichtig ist. Eine regionale Strategie zur Anpassung ist entscheidend.
Die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz soll diese ausarbeiten, was von der Landesregierung beauftragt wird. Dabei werden vorhandene Studien zur Klimaentwicklung im Land sowie europäische und nationale Strategien, insbesondere der „Nationale Plan zur Klimaanpassung an den Klimawandel“ PNACC, berücksichtigt.
„Bei uns im alpinen Raum ist die Klimawandelanpassung unerlässlich, um Natur und Energieversorgung langfristig zu sichern“, betont der Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz Peter Brunner. Für Südtirol sei die Erstellung einer lokalen Anpassungsstrategie im 2023 genehmigten „Klimaplan Südtirol 2040“ vorgesehen. „Es geht darum, unsere Anpassungsfähigkeit zu erhöhen, die Resilienz zu stärken und die Anfälligkeit gegenüber Klimarisiken zu verringern“, so Brunner.
Auf europäischer Ebene skizziert die EU-Strategie 2021 zur Anpassung an den Klimawandel mit dem Titel „Ein klimaresilientes Europa aufbauen“ die Vision der EU, bis 2050 zu einer klimaresistenten, an die Auswirkungen des Klimawandels angepassten Gesellschaft zu werden.
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