Land fördert Forschung zu geschlechterspezifischer Medizin18 / 11 / 2025
Die Landesregierung unterstützt ein Forschungsprojekt zur geschlechterspezifischen Medizin, das Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei psychischen Erkrankungen untersucht. Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf Krankheiten und Therapien. Ein neues Projekt des Südtiroler Sanitätsbetriebs und der Medizinischen Universität Innsbruck soll klären, welche Unterschiede es bei Krankheiten wie Schizophrenie, bipolaren Störungen und Depression gibt. Am 14. November hat die Landesregierung 20.000 Euro für das Projekt genehmigt. Landesrat Hubert Messner betont, dass ein besseres Verständnis der Unterschiede zu gezielteren Therapien führen kann, was allen Patientinnen und Patienten zugutekommt. Das Projekt läuft von 2025 bis 2027 im Zentrum für psychische Gesundheit in Brixen und hat die Genehmigung des Landesethikkomitees erhalten. Damit setzt Südtirol den staatlichen Auftrag zur Gendermedizin um, der 2018 gesetzlich festgelegt wurde. 2024 wurde ein Plan verabschiedet, um geschlechterspezifische Medizin in Forschung und Praxis zu fördern.
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