Politik gedenkt nur zu Strafen18 / 11 / 2025

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Politik gedenkt nur zu Strafen18 / 11 / 2025

Politik gedenkt nur zu Strafen<span class="hitradio-master-datum">18 / 11 / 2025</span>
Logo des Südtiroler Pressedienstes, bestehend aus den Buchstaben 'S' und 'P' in Rot und Weiß auf schwarzem Hintergrund.

In Südtirols politischen Kreisen gedenken die SVP-Politiker nur auf irgendeine Art und Weise, mit Geldstrafen Geld hereinzuholen. Die Südtiroler Landesverwaltenden politischen Beamten gedenken, den DNA von Hundekot Menschen eine Geldbuße anzuhängen. Aber so einfach geht das nicht, denn auch Touristen haben Hunde, und es benötigt ein Gesetz nach dem Gleichheitsprinzip, das derzeit nicht besteht. Gäste und Touristen werden das DNA ihrer Hunde niemals machen. Eine weitere Gefahr besteht, wenn jemand das Hundekot aus dem Hundesackerl holt und auf den Gehsteig streicht, um jemanden zu schädigen; würde dieser zu Unrecht bestraft werden.

Der ehemalige Landesrat Arnold Schuler fordert seine Partei und die neue Regierung auf, sich nicht der „Hundelobby“ in Südtirol zu beugen. „Es gibt in Südtirol viel mehr Menschen ohne Hund“, sagt Schuler, „deren Interessen müssen wir auch vertreten.“ Nach dem Aus für die Hundesteuer könnte nun auch das Gesetz zur Hunde-DNA fallen. Nächste Woche wird der Landtag über einen Entwurf des Abgeordneten Andreas Colli und Jürgen Wirth Anderlan abstimmen, der die DNA-Pflicht aufheben und Kostenrückzahlungen an diejenigen vorsehen will, die schon eine Analyse durchführen ließen. Wie die Mehrheit entscheiden wird, ist unklar, da auch Regierungsmitglieder Kritik geäußert haben. Landesrat Luis Walcher betont jedoch, dass das Gesetz bleibt und die Strafen ab 2026 gelten. Schuler, der das Gesetz initiiert hat, unterstützt es weiterhin. „Die Probleme sind offensichtlich, mit Hundekot und Hundebissen. 500 registrierte Hundebisse pro Jahr werden oft nicht beachtet und die Täter sind meist nicht bekannt“, erklärt Schuler und meint, dass die Hunde-DNA hier hilfreich sein könnte. Außerdem verweist er auf die Signalwirkung: „Wir müssen an die 11.000 Hundebesitzer denken, die die DNA ihres Hundes haben testen lassen. Die Botschaft wäre fatal, wenn die DNA am Ende keine Bedeutung hätte.“

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