Steuerhinterziehung oder Ansichtssache?26 / 11 / 2025
Als „nicht kommerziell“ eingetragener Verein hat, laut der Finanzwache Bruneck, ein aktives Tourismusgeschäft betrieben und über eine Million Euro Steuern hinterzogen. Der Verein, der von Steuererleichterungen für gemeinnützige Organisationen profitierte, soll im Pustertal verschiedene Ausrüstungen verliehen haben, ohne genaue Standortangaben zu machen. Obwohl er als gemeinnützig galt, handelte er nach Angaben der Beamten,wie ein gewinnorientiertes Unternehmen. Die Finanzermittler fanden heraus, dass ein großer Teil der Einnahmen nicht versteuert wurde, was zu massiver Steuerhinterziehung führte. Der Geschäftsführer wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet. Für alle betroffenen Personen gilt die Unschuldsvermutung.Es ist doch sehr viel in dieser Steuer Sparte ,eine Ansichtssache,ob der Verein als Non Profit oder mit Gewinn gearbeitet habe.
Die Beamten sind der Meinung, dass der Staat sich auf Kosten der Bürger bereichern kann. Ein Verein hat Regeln und Bilanzen. Wenn am Ende des Jahres kein Gewinn übrig bleibt, müsste es ein Non-Profit-Verein sein, betonen Verbandsorganisationen in einer Anfrage unseres Journalisten.
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