Pflege in Südtirol27 / 11 / 2025

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Pflege in Südtirol27 / 11 / 2025

Pflege in Südtirol<span class="hitradio-master-datum">27 / 11 / 2025</span>
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Förderung für Ausbildung von Fachkräften
Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Pflegehelferinnen und Pflegehelfern sowie Sozialbetreuern in Ausbildung. Heime erhalten bis zu 40.000 Euro pro auszubildender Pflegehelferin und bis zu 22.700 Euro pro auszubildendem Sozialbetreuer; dieser Betrag steht rückwirkend ab 2025 zur Verfügung. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen wir Anreize schaffen, junge Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen“, sagt Landesrätin Pamer: „Diese Beträge helfen den Heimen, die nötige finanzielle Basis zu schaffen und geben jungen Menschen die Chance, diesen wichtigen Beruf zu ergreifen.“ Die Maßnahme soll dem Personalmangel begegnen und sicherstellen, dass viele Nachwuchskräfte ausgebildet werden.

**Anhebung der Einheits- und Zusatzbeträge
**Mit dem Beschluss werden die Einheits- und Zusatzbeträge angehoben, um die gestiegenen Kosten in den Heimen auszugleichen und die Betreuungsqualität zu sichern. Besonders bei der Kurzzeitpflege werden die Zusatzbeträge erhöht, da die bisherigen Beträge oft nicht ausreichten, insbesondere für Personen ohne oder mit niedriger Pflegestufe. „Viele Angehörige stoßen an ihre Grenzen. Mit der Aufwertung der Kurzzeitpflege schaffen wir Entlastung und setzen einen wichtigen Teil des Sozialplans 2030 um“, erklärt Pamer.

Die neue Regelung berücksichtigt auch die kürzlich eingeführte Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 36 Stunden für Vollzeitkräfte und passt die Personalparameter entsprechend an. Gleichzeitig erhalten die Heime mehr Flexibilität, indem ein Teil des Personalbedarfs über Zusatzdienste abgewickelt werden kann, ohne sofort neues Personal einstellen zu müssen. Dies erleichtert ihnen den Übergang zu den neuen Standards erheblich. „Dieser Beschluss entlastet die Seniorenwohnheime, stärkt pflegende Angehörige und schafft eine Perspektive gegen den Personalmangel. Wir investieren gezielt in Qualität, in Menschen und in die Zukunft der Pflege in Südtirol“, fasst Landesrätin Pamer zusammen.

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